Logistics IT

Bäko baut jetzt Zeitfenster ein

| Redakteur: Bernd Maienschein

Bäko Schleswig-Holstein setzt auf das Zeitfenstermanagement-System Timeslot von Cargoclix.
Bäko Schleswig-Holstein setzt auf das Zeitfenstermanagement-System Timeslot von Cargoclix. (Bild: Bäko)

Die Bäckerei-Einkaufsgenossenschaft Bäko Schleswig-Holstein führt das Zeitfenstermanagement-System Timeslot von Cargoclix ein. Bei der Anlieferung im Zentrallager Kropp vergibt Bäko seit Juli Zeitfenster in Form von elektronischen Stundenplänen. Damit will die Einkaufsgenossenschaft für Bäckereien und Konditoreien den Lkw-Stau vor dem Wareneingang beenden und die Prozesse schneller und effizienter machen.

Einen ungewöhnlichen Weg ist der Großhändler nach eigener Aussage bei der Auswahl seines Zeitfenstermanagement-Systems gegangen. Bäko ermittelte im genossenschaftsweiten Logistikkreis und bei Speditionen eine Akzeptanzschwelle für die Buchung eines Entladeslots von 50 Eurocent bis 1 Euro. „Wir haben alle einschlägigen Zeitfenstersysteme verglichen und nur Cargoclix konnte mit 50 Eurocent pro Buchung, einer umfangreichen Funktionalität und minimalen Folgekosten beim Preis-Leistungs-Verhältnis mithalten“, berichtet Timo Vogt, Bäko-Lagerleiter am Standort Kropp.

Wer nicht bucht, muss warten

In dem vollklimatisierten Palettenregallager lagert, kommissioniert und versendet die Genossenschaft mehr als 10.000 Produkte für rund 500 Kunden in Schleswig-Holstein, Dänemark, Island, Schweden und den Färöer-Inseln. Angefangen bei Rohstoffen, wie Mehl, Hefe oder Fett, über Frischdienstprodukte und Tiefkühlware bis hin zu Maschinen findet sich dort alles, was Bäcker brauchen.

Insgesamt werden in Kropp täglich etwa 30 Lkw mit bis zu 1200 Paletten entladen. Der Standort verfügt über jeweils eine Wareneingangsrampe für Tiefkühl- und Frischelieferungen sowie Rohware. Um die Abfertigungszeiten zusätzlich zu verkürzen, wurde eine Expressrampe für Lieferungen bis zu fünf Paletten eingerichtet. Bäko stellt die freien Ladetermine für alle Rampenplätze in Timeslot ein und die Spediteure buchen ihre Wunschablieferzeit. Die Länge eines Zeitfensters wird automatisch nach der Palettenzahl berechnet. Die Buchung ist dabei nicht verpflichtend; wer jedoch ohne Zeitfenster anliefert, muss auf ein freies Entladefenster warten.

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