Logistics-IT

Bosch macht Logistik fit für die vernetzte Industrie

| Redakteur: Bernd Maienschein

Nach Abschluss des Forschungsprojektes „ProveIT“ ist Bosch eine Kooperation mit dem FZI eingegangen, in der digitale Frachtdokumente entwickelt und in die Bosch-Transportprozesse eingebunden werden sollen.
Nach Abschluss des Forschungsprojektes „ProveIT“ ist Bosch eine Kooperation mit dem FZI eingegangen, in der digitale Frachtdokumente entwickelt und in die Bosch-Transportprozesse eingebunden werden sollen. (Bild: Bosch)

Flexible und zuverlässige Logistiknetzwerke sind elementarer Bestandteil einer vernetzten Industrie. Aktuelle Forschungsergebnisse von Bosch und Partnern machen die Logistik jetzt fit für die vernetzte Industrie. Ergebnisse der dreijährigen Zusammenarbeit: eine integrierte Steuerungs- und Planungsplattform, eine App für Lkw-Fahrer und Services für Disponenten.

Pünktlich um 7:30 Uhr verlässt jeden Morgen ein Lkw das Homburger Werk von Bosch. Er fährt nacheinander verschiedene Lieferanten im Umkreis von 60 km ab und sammelt dort Waren ein, die das Werk zur Produktion hydraulischer Komponenten benötigt.

Ob der Lkw alle Punkte seiner Tour rechtzeitig erreicht, im Stau steht oder ob sich eine Beladung verzögert – all dies sind wichtige Informationen für die Material- und Transportplaner im Werk. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Güter termin- und bedarfsgerecht für die Produktion in Homburg zur Verfügung stehen.

Projekt bringt konkrete Ergebnisse hervor

„Disponenten können dank unserer im Forschungsprojekt ,ProveIT‘ entwickelten IT-Plattform und einer neuen mobilen Applikation für Lkw-Fahrer die gesamte Lieferkette des Werkes überwachen und bei einer Störung richtig reagieren“, sagt Dr. Markus Bauer, Programm-Manager für Logistik-IT bei Bosch. „Der Fahrer quittiert mit der App alle wichtigen Ereignisse: Start, Ankunft, Beginn und Ende des Ladevorgangs, Verlassen des Tourenpunktes und Störungen auf der Strecke. Diese Echtzeitdaten werden über die ,ProveIT‘-Plattform gebündelt und bereitgestellt.“

Stabile Lieferketten dank digitaler Helfer. Forschungsergebnisse von „ProveIT“: IT-Plattform, App für Lkw-Fahrer und Services für Disponenten.
Stabile Lieferketten dank digitaler Helfer. Forschungsergebnisse von „ProveIT“: IT-Plattform, App für Lkw-Fahrer und Services für Disponenten. (Bild: Bosch)

Bauer hat das dreijährige Forschungsprojekt „ProveIT“ (Production plan based recovery of vehicle routing plans within integrated transport networks) zur Optimierung von vernetzten Logistikketten geleitet. Neben Bosch waren sechs weitere Unternehmen und Institute beteiligt, die das öffentlich geförderte Projekt nun mit konkreten Ergebnissen erfolgreich abgeschlossen haben. Dazu zählen neben der ,ProveIT‘-Plattform und der App für Lkw-Fahrer auch Services für Disponenten. Am Projekt beteiligt waren die Unternehmen ZF Friedrichshafen AG, Geis Transport und Logistik GmbH, Locom Software GmbH, PTV Planung Transport Verkehr AG, das Forschungszentrum Informatik (FZI) und das Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme, beides Einrichtungen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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