Logistik-Messen

Das erwartet Sie auf der Transport Logistic China 2018

| Redakteur: Sebastian Hofmann

Auf der Transport Logistic China 2016 verzeichneten die Veranstalter 602 Aussteller aus 48 Ländern und über 22.000 Besucher aus 65 Ländern.
Auf der Transport Logistic China 2016 verzeichneten die Veranstalter 602 Aussteller aus 48 Ländern und über 22.000 Besucher aus 65 Ländern. (Bild: Transport Logistic Cluster)

Im Mai 2018 öffnet die Transport Logistic China zum achten Mal ihre Tore. In Shanghai geht es bei der asiatischen Leitmesse um Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management.

Vom 16. bis zum 18. Mai findet die Transport Logistic China im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) statt. Auf einer Ausstellungsfläche von über 40.000 m² soll es um Networking für interessierte Logistiker gehen. Unter anderem werden Unternehmen aus den Bereichen Mobilität, Supply Chain Management und IT vorgestellt. Dem Veranstalter zufolge bietet das Konferenzprogramm den Besuchern der Messe die Möglichkeit, sich über den asiatischen Logistikmarkt und neue Trends in der Branche auszutauschen. Insgesamt treten über 100 Speaker auf der Veranstaltung in Chinas Wirtschaftsmetropole auf.

Zusätzliche Fachmessen auf der Transport Logistic

Im Rahmen der Messe finden auch weitere Fachmessen statt. Die „air cargo China“ beispielsweise bietet Besuchern die Chance, auf mehr als 5000 m² Ausstellungsfläche in Kontakt mit Airlines, Flughäfen und Logistikdienstleistern zu treten. Auf der „perilog China“ wiederum geht es um aktuelle Herausforderungen der Frischelogistik. Wer sich für Nutzfahrzeuge interessiert, kommt bei der „truck & trailer“ auf seine Kosten.

Messe in Zeiten der Neue-Seidenstraße-Initiative

Für Europäer ist die Messe gerade auch im Hinblick auf Chinas aktuelle Handelsstrategie interessant. Im Rahmen der Neue-Seidenstraße-Initiative sollen neue Handelskorridore geöffnet und massive Investitionen in die Infrastruktur getätigt werden. Davon könnten auch zwei Drittel der Länder entlang der geplanten Seidenstraße profitieren, die sich eigentlich nicht für Investitionen qualifizieren. Zwar bewertete der deutsche Botschafter in Peking das Projekt grundsätzlich positiv, gleichzeitig mahnte er jedoch an, Europa und die USA liefen Gefahr, das Vorhaben zu unterschätzen.

Gerhard Gerritzen, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München, unterstreicht in diesem Zusammenhang noch einmal die Bedeutung der Messe: „Shanghai ist für die Branche der Ausgangspunkt der One-Belt-One-Road-Initiative. Nirgendwo anders wird das besser zu sehen sein, als auf der Transport Logistic China.“

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