Datenlogger

Der kleinste Stoß wird genau analysiert

| Redakteur: Bernd Maienschein

Präzise Auswertungen von Schockereignissen, die der Datenlogger MSR165 ausgemacht hat, können den Schadensverursacher entlarven.
Präzise Auswertungen von Schockereignissen, die der Datenlogger MSR165 ausgemacht hat, können den Schadensverursacher entlarven. (Bild: MSR)

Sichere Transporte brauchen sichere Daten. Kritische Schockereignisse oder Stoßbelastungen, wie sie typischerweise bei einem Unfall auftreten, oder auch Schwankungen bei Temperatur oder Luftdruck können verheerende Auswirkungen auf empfindliche Produkte haben. MSR Electronics bietet mit seiner neuen Datenlogger-Software „MSR ShockViewer“ die Chance, umfangreiche Messdaten übersichtlich darzustellen, kritische Ereignisse rasch zu analysieren und beweiskräftig zu dokumentieren – ganz wichtig beispielsweise bei der Ermittlung des Schadenverursachers und im Umgang mit Versicherungen.

Mithilfe von Mini-Datenloggern und der neuen Software „MSR ShockViewer“ lassen sich die wichtigsten physikalischen Einwirkungen auf das Transportgut leicht erfassen und speichern. Die aufgezeichneten Daten geben lückenlos Aufschluss über die Umstände des Transports von Gütern. So erleichtern sie es, ganze Logistikkonzepte zu optimieren und Fragen nach der Haftung sowie der Qualitätssicherung rasch und kostengünstig zu klären.

Zeitlicher Ablauf des Schocks wird erkennbar

Wie Hersteller MSR Electronics mitteilt, sollte man einen zugehörigen Beschleunigungswert über Tausend Mal pro Sekunde aufzeichnen, um die Transportbelastungen präzise erfassen zu können – und zwar in der X-, Y- und Z-Achse, um die Beschleunigungswerte in alle Richtungen zu gewinnen.

Wie das Unternehmen mitteilt, erweisen sich seine Mini-Datenlogger des Typs MSR165 mit einer Schockaufzeichnung bis 15 g beziehungsweise 200 g und einer Messrate von 1600/s dabei als besonders erfolgreich. Dabei beginnt der Drei-Achsen-Beschleunigungssensor wahlweise dann mit der Aufzeichnung der Daten, wenn ein Schwellwert überschritten ist oder zu einem bestimmten Zeitpunkt. Weil bereits vor dem Schockereignis 32 Messwerte aufgezeichnet werden, damit bei einer g-Analyse auch die Vorgeschichte des Schocks betrachtet werden kann, weiß man nicht nur, dass ein harter Stoß erfolgt ist, sondern erkennt auch dessen genauen zeitlichen Ablauf.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44783615 / IT)