Investitionsführer Indien 2007

Wachstumsmarkt Indien – Reformen in kleinen Schritten

19.06.2007 | Redakteur: Jürgen Schreier

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Frankfurt/Main (js) – Mit der ersten Reformwelle Anfang der neunziger Jahre begann der Wandel Indiens von einer staatlich reglementierten Volkswirtschaft zu einer Marktwirtschaft.

Frankfurt/Main (js) – Mit der ersten Reformwelle Anfang der neunziger Jahre begann der Wandel Indiens von einer staatlich reglementierten Volkswirtschaft zu einer Marktwirtschaft. Der Reformprozess vollzieht sich in kleinen Schritten, so dass der Öffnungs- und Liberalisierungsprozess des Landes noch nicht abgeschlossen ist. Damit erschließen sich internationalen Investoren immer wieder interessante Geschäftsmöglichkeiten. Der Abbau von tarifären und nichttarifären Handelshemmnissen öffnet den Subkontinent dem globalen Wettbewerb und bietet gute Chancen, sich auf dem nach China weltweit zweitgrößten Markt zu etablieren.

In den vergangenen Jahren erreichte Indien dank eines rasanten Wirtschaftswachstums deutliche Modernisierungsfortschritte. Über 1 Mrd. Einwohner und eine Mittelschicht von 200 bis 300 Mio. kaufkräftiger Konsumenten machen Indien nicht nur zu einem vielversprechenden Markt. Die niedrigen Lohnkosten, der in der Mittelschicht vorherrschende gute Ausbildungsstand sowie der Abbau bestehender Investitionshemmnisse verbessern die Qualität des Landes als Produktionsstandort immer weiter. Nachholbedarf besteht aber weiterhin vor allem im Infrastrukturbereich.

Der Investitionsführer Indien, der F.A.Z.-Institut in Zusammenarbeit mit Rödl & Partner (Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte), Nürnberg, herausgegeben wird, vermittelt zunächst einen Überblick über die Wirtschaftsentwicklung und die politischen Rahmenbedingungen des Landes. Danach werden strategische Vorteile einer Wertschöpfung in Indien am Beispiel des mittelständischen Maschinenbaus sowie Finanzierungsinstrumente für Investitionen privater Unternehmen vorgestellt. Die anschließenden Kapitel bieten eine Darstellung der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen, die unter anderem über mögliche Investitionsformen und ihre steuerlichen Konsequenzen für ausländische Investoren informieren.

Es folgen einzelne Ausführungen zu Finanzierung, Arbeitsrecht und Sozialversicherung. Das Kartellrecht und der gewerbliche Rechtsschutz markieren wichtige Prüfpunkte bei der Vorbereitung eines Engagements. Hinzu kommt das wichtige Thema Streitbeilegung.

Der Investitionsführer kann zum Preis von 65 Euro per E-Mail beim F.A.Z.-Institut bestellt werden, laender@faz-institut.de.

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