Friedrich Remmert

Den Blechbearbeitungsprozess ganzheitlich organisieren

18.11.2008 | Autor / Redakteur: Annedore Munde / Annedore Munde

„Wir bieten keine 08/15-Lösungen. Wir hinterfragen die Ausgangssituation, die Anforderungen und die Ziele unseres Kunden, um dann mit ihm gemeinsam die beste Lösung zu erarbeiten“, so Matthias Remmert, geschäftsführer der Friedrich Remmert GmbH. Bilder: Remmert

Dort, wo Bleche bearbeitet werden, ist es auch notwendig, sie zu lagern und dem Prozess entsprechend zu handhaben. Der Blechbearbeiter entscheidet letztendlich, ob er ein simples Regallager oder eine lagerlogistische Gesamtlösung an seine Produktionsstrecke anbindet.

Ein möglicher Partner für die richtige Lösung ist die Friedrich Remmert GmbH. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer Matthias Remmert über optimierte Blechbearbeitungsprozesse und automatisierte Branchenlösungen.

Herr Remmert, was fordert der Markt von morgen von den Blechbearbeitern und wo sehen Sie neue Impulse für die Branche?

Remmert: Meiner Meinung nach gewinnt die Optimierung intralogistischer Prozesse innerhalb der Produktion immer stärker an Bedeutung. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine profitable Blechbe- und -verarbeitung ist ein perfektes Materialhandling. Denn auch die leistungsstärkste Bearbeitungsmaschine arbeitet nur so effizient, wie es der Material- und Informationsfluss innerhalb der Produktion erlaubt.

Das größte Optimierungspotenzial liegt daher aus meiner Sicht in der Realisierung eines durchgängigen effektiven Prozesses – letztlich einer Prozessautomation von der Beschickung bis zur Bereitstellung an die nachfolgenden Bearbeitungsmaschinen.

Wie reagiert Remmert auf diese Marktanforderung?

Remmert: Wir investieren kontinuierlich in die Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte. Dadurch haben wir nicht nur neue Standards für Lager- und Softwaresysteme gesetzt, sondern auch intelligente Handhabungssysteme zur Integration verschiedenster Produktionsprozesse entwickelt.

Heute sind wir eine der wenigen Firmen, welche Blech verarbeitenden Unternehmen eine vollintegrierte Automation der kompletten Fertigungskette anbietet – also die perfekte Verknüpfung von Lager, Automation und Bearbeitungsprozess. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in unserem Unternehmenserfolg deutlich wider.

Können Sie ein Beispiel für vollintegrierte Blechbearbeitungsprozesse benennen?

Remmert: Mit unserer vollautomatischen Blechzelle bieten wir Industrieunternehmen alle Komponenten aus einer Hand an. Die Lösung umfasst je nach Anforderung beispielsweise ein vollautomatisches Blechlager mit integrierten Bearbeitungsmaschinen sowie ein intelligentes Lagerverwaltungssystem (PRO WMS) in Verbindung mit einer prozessorientierten Fertigungsleitsoftware (PRO FMS).

Wir schließen alle marktgängigen Bearbeitungsmaschinen direkt ans Lager an und integrieren die Blechzelle in den Informations- und Materialfluss des Unternehmens. Durch diese Lösungen erreichen wir eine Produktivitätssteigerung für unsere Kunden um bis zu 60%.

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