Stahl-Werkstoffe

Anwendungstechnik macht neue Prozesse industrietauglich

15.06.2009 | Autor / Redakteur: Dietmar Kuhn / Dietmar Kuhn

Im Dienste der Stahlanwendung: Dipl.-Ing. Oliver Hoffmann, Leiter Simultaneous Engineering/Anwendungstechnik/Vertrieb/Engineering – Division Auto bei der Thyssen-Krupp Steel AG in Duisburg, erklärt die aus hochfestem Stahl warmgeformte B-Säule im Automobil. Bild: Kuhn

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Stähle zu erzeugen, ist eine Sache, nach Applikationen zu suchen und sie anwendbar machen etwas anderes. Genau damit befasst sich die Thyssen-Krupp-Steel-Anwendungstechnik in Duisburg. Fahrzeugtechnik, Karosserieplanung, Umformanalyse, Umformtechnik, Fügetechnik, neue Verarbeitungstechniken sowie Technikintegration sind nur einige der Betätigungsfelder. Die Kundenunterstützung reicht noch weiter.

Wenn die Experten bei Thyssen-Krupp Steel neue Werkstoffe entwickeln, dann greifen sie meist auf die Erfahrung und das Wissen der Anwendungstechniker zurück. „Wir sind hier im Bereich der Anwendungstechnik, einer TKS-Organisationseinheit, die dem Vertrieb/Engineering angegliedert ist“, erläutert Dipl.-Ing. Oliver Hoffmann, Leiter Simultaneous Engineering/Anwendungstechnik (V/E 7) Vertrieb/Engineering – Division Auto.

Eine ellenlange Abteilungsbezeichnung. Da muss man sich nur V/E 7 merken. Denn dahinter verbergen sich die hochinteressanten und spannenden Aktivitäten der Thyssen-Krupp-Steel-Anwendungstechnik:

  • Fahrzeugtechnik,
  • Karosserieplanung,
  • Umformanalyse und Werkstoffbeschreibung,
  • Umformtechnik,
  • Strahl- und Sensortechnik,
  • Fügetechnik,
  • neue Verarbeitungstechniken,
  • Technologiekooperationen und
  • Technik-Integration.

„Was“, stellt einer die Frage, „Sie befassen sich auch mit der Umformtechnik?“ „Ja, genauer gesagt entwickeln wir diese weiter“, sagt Hoffmann und fährt fort, „wir optimieren und entwickeln sogar ganz neue Verfahren“, und lenkt die Aufmerksamkeit auf die neue T3-Technologie.

Leichtbau-Profile mit fast 25% weniger Gewicht

„Die Idee“, erklärt er, „die hinter der T3-Technologie steckt, ist das Herstellen von geschlossenen komplexen Profilen, die wir als ein wesentliches Element des künftigen Automobil-Leichtbaus sehen.“ Diese Profile haben ein Gewichtseinsparpotenzial, das an die 25%-Marke heranreicht.

Gemeinsam mit Partnern entwickelt, kann die T3-Profilieranlage mit Hilfe eines Auslegers ein Hohlprofil um 90° versetzt pressen. Im Vergleich mit einer Transferpresse sind in der T3-Anlage alle typischen Arbeitsgänge integriert.

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