Ladungssicherung

Rote Karte für Risiken

05.05.2010 | Autor / Redakteur: Bernd Maienschein / Bernd Maienschein

Die Einstecklatten und die Sperrbalken mit den Gurtdiagonalen sorgen beim Ladungssicherungssystem Truxafe für eine deutliche Erhöhung der Seitenwandfestigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Aluminium-Einstecklatten. Bild: Spanset

Zerbrochene Flaschen oder herumrollende Fässer auf der Fahrbahn – der Albtraum jedes Verkehrsteilnehmers lässt sich vermeiden. Aber auch die Lkw-Fahrer selbst sind latenten Gesundheitsrisiken ausgesetzt, die sich minimieren lassen.

Speziell für Curtainsider ausgelegt ist das Ladungssicherungs-System Truxafe von Spanset. Es kann Unternehmensangaben zufolge variabel an die jeweilige Situation angepasst werden und erfüllt in puncto Sicherheit alle gesetzlichen Vorschriften. Mit Truxafe lassen sich auch schwere oder hoch aufbauende Ladungen wirksam sichern, was aufgrund der unzureichenden Festigkeit der Seitenwände bei Curtainsidern zuvor nicht möglich war. Kritische Situationen, die bis zum Verlust der Ladung und zur Gefährdung von Menschen führen können, sind mit dem neuen Ladungssicherungs-System vermeidbar.

Einstecklatten für deutlich erhöhte Seitenwandfestigkeit

Die Truxafe-Einstecklatten und die -Sperrbalken mit den Gurtdiagonalen sorgen für eine deutliche Erhöhung der Seitenwandfestigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Aluminium-Einstecklatten, die Fahrzeugfahreigenschaften werden deutlich verbessert. Neben den Einstecklatten mit Rasterlochung gehören Sperrbalken mit Haken-Enden und diagonal angebrachten Verzurrungen zum System, so dass eine formschlüssige Ladungssicherung auch in Fahrtrichtung möglich ist.

Um die Seitenlasten nicht nur auf Einstecklatten und Rungen zu verteilen, wird der Sperrbalken zusätzlich diagonal verzurrt. Die Zurrgurte werden am Sperrbalken und auf der Ladeflächen-Außenkante angeschlagen.

Viele Lkw-Fahrer klagen nach der Arbeit mit Gurtratsche und Ladungssicherungs-Gurten häufig über Rückenschmerzen; auch Bandscheibenvorfälle sind keine Seltenheit. Damit die Ladungssicherung nicht zum Gesundheitsproblem für den Lkw-Fahrer wird, bietet Braun das neue, patentierte Handkraftmessgerät „Braun Spann-Control“ an.

Handkraftmessgerät erfordert wesentlicht weniger Handkraft

Damit ein Zurrgurt vorschriftsmäßig gespannt ist, müssen nach Angaben von Braun 50 daN Handkraft auf dem Ratschengriff aufgebracht werden – angesichts zusätzlicher Belastungen durch Heben und Tragen sowie durch Vibrationsbelastungen ist es nicht verwunderlich, dass ein Großteil der Lkw-Fahrer über Rückenschmerzen klagt. Deutlich weniger Belastungen seien mit Spann-Control notwendig: Laut Hersteller sind mit dessen Hilfe nur 12 daN Handkraft statt 50 daN notwendig.

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