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Kombiverkehr setzt 9,1% mehr Lkw-Sendungen auf die Schiene

04.02.2011 | Redakteur: Bernd Maienschein

Von der Einführung CO2-freier Schienentransporte erwartet sich Kombiverkehr weitere Wachstumsimpulse. Bild: Kombiverkehr

Die Frankfurter Kombiverkehr KG hat im vergangenen Jahr 9,1% beziehungsweise 77486 Lkw-Sendungen mehr transportiert als 2009. Damit steigerte das Unternehmen mit dem größten europäischen Netzwerk für die Verlagerung von Gütertransporten von der Straße auf die Schiene die Gesamtzahl der beförderten Sendungen auf 933039 (1,866 Mio. TEU).

Durch die Transportverlagerung von der Straße auf die umweltfreundliche Schiene senkte Kombiverkehr eigenen Angaben zufolge in 2010 den Ausstoß klimaschädlicher Gase allein bei Kohlendioxid (CO2) um mehr als 870000 t.

2011 werden wieder Sendungszahlen wie im Rekordjahr 2008 erwartet

„Schon diese Zahl zeigt, wie sehr die Umwelt und damit unsere Gesellschaft von jedem einzelnen intermodalen Transport profitiert“, sagt Kombilift-Geschäftsführer Robert Breuhahn. „Die gestiegene und weiter steigende Nachfrage ist zudem vor allem angesichts des hohen wirtschaftlichen Drucks in der Transportbranche ein klarer Beleg dafür, dass die Kombination von Straßen- und Schienentransporten für Spediteure, Transportunternehmen, Industrie und Handel eine wirtschaftliche Lösung ist.“

Nach dem konjunkturbedingten Rückgang der Sendungszahlen im Jahr 2009 gehen Breuhahn und sein Geschäftsführer-Kollege Armin Riedl davon aus, dass bei Kombiverkehr bereits 2011 wieder die Rekordmenge des Jahres 2008 erreicht werden kann, als über 1 Mio. Sendungen im Netzwerk befördert wurden.

Große Erwartungen für Westhäfen sowie Ost- und Südosteuropa

Zu den Strecken, auf denen im laufenden Jahr die größten Zuwächse erwartet werden, zählt Kombiverkehr Transporte von und nach den Westhäfen sowie von und nach Ost- und Südosteuropa. „Auf diesen Verbindungen trägt die in den letzen Jahren geleistete Aufbauarbeit für leistungsfähige und verlässliche Schienenverkehre zahlreiche Früchte in Form von besonders starkem Wachstum“, so Breuhahn.

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