Kombinierter Verkehr

Kombiverkehr macht Frankreich-Transporte jetzt flexibler

05.06.12 | Redakteur: Bernd Maienschein

Kombiverkehr bietet als Europas Operateur Nummer 1 im intermodalen Verkehr jetzt für Lkw-Sendungen in Köln den Wechsel auf die Schiene an.
Kombiverkehr bietet als Europas Operateur Nummer 1 im intermodalen Verkehr jetzt für Lkw-Sendungen in Köln den Wechsel auf die Schiene an. (Bild: Kombiverkehr)

Lkw-Sendungen nach Lyon können mit Kombiverkehr jetzt auch in Köln auf die Schiene wechseln. Das neue Angebot startet am 11. Juni 2012. Dreimal pro Woche werden diese Züge fahren, ein werktägliches Angebot ist eine Option.

Transporte von und nach Frankreich können jetzt auch in Köln zwischen Straße und Schiene wechseln. Ab dem 11. Juni erweitert Kombiverkehr den Direktzug zwischen Duisburg und Lyon um eine Wagengruppe mit Köln-Eifeltor als Start oder Ziel. „Damit erhöhen wir die Flexibilität für unsere Kunden deutlich“, sagt Robert Breuhahn, Geschäftsführer von Kombiverkehr. Denn dadurch können Sendungen in Köln beispielsweise auf Direktzugverbindungen nach Ulm oder Kornwestheim umsteigen und international nach Norditalien (Busto und Verona) oder in die Schweiz (Aarau).

Netz kombiniert Abfahrten und Ziele flexibel

Die Gesamtlaufzeit des Zuges zwischen Lyon und Duisburg ändert sich durch den Halt in Köln nicht. Die Züge fahren dreimal wöchentlich in jeder Richtung und erreichen ihr Ziel bei Abfahrten während der Woche wie gewohnt jeweils am nächsten Morgen und bei Samstagsabfahrten am Montagmorgen.

„Schienenoperateure dürfen sich nicht nur auf Rennstrecken zwischen A und B konzentrieren“, fügt Breuhahn weiter an. „Für Transportunternehmer und Spediteure ist es wichtig, ein Netz zur Verfügung zu haben, durch das verschiedene Abfahrts- und Zielpunkte flexibel kombiniert werden können.“

Werktäglicher Direktzug von Köln nach Lyon möglich

Die neuen Umsteigemöglichkeiten im Frankreich-Verkehr ab oder nach Köln seien dafür ein gutes Beispiel. Es zeige außerdem, wie eine solche Erweiterung zusätzliche Verbesserungen nach sich ziehen könne und so der kombinierte Verkehr kontinuierlich attraktiver und leistungsfähiger werde.

„Wenn angesichts der neuen Verbindungsmöglichkeiten die Nachfrage im Frankreich-Verkehr steigt, wären wir auch in der Lage, den Direktzug werktäglich anzubieten, was die Attraktivität des Zuges nochmals erhöhen würde“, so Breuhahn.

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