Hafenumschlag

Neues Aushängeschild für Hamburg?

08.06.12 | Redakteur: Bernd Maienschein

Hafen und Umland müssen im Wettbewerb bestehen können

Auch Hergen Tantzen, Geschäftsführer der Logistikberaterung Lighthouse Logistics Consulting (LLC), sieht den Verbesserungsbedarf an dieser Stelle: „Wir gehen davon aus, dass der Anteil der containerisierten Stückgutfracht aufgrund wachsender Nachfrage in den nächsten Jahren steigen wird. Dazu ist es wichtig, dass der Hamburger Hafen und das Umland wettbewerbsgerecht aufgestellt sind.“ Die unabhängigen Logistikberater hören von ihren Klienten immer wieder von Schwierigkeiten mit der Tragfähigkeit und Belastbarkeit von Brücken und Straßen, die den schweren oder sperrigen Gütern nicht standhalten.

Erfahrungen, die man auch bei der AKF-Siemers-Gruppe macht. Gerade vor dem Hintergrund der Konkurrenz zum derzeit entstehenden Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven fordern die Hamburger Logistikexperten daher ein zweites, neues Aushängeschild für den Hafen. Dazu Tantzen: „Es ist gut, dass wir einen international bekannten Containerhafen haben. Aber vorstellbar wäre zum Beispiel auch die Positionierung als Hafen mit der besten Stückgutabwicklung in Europa.“

Interessenvertretung soll Partner ins Gespräch bringen

Um sich dafür zu engagieren, den Stückgutumschlag in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken, wollen Briese und Tantzen im von ihnen initiierten Pilot-Projekt „Ein gutes Stück Hamburg“ gemeinsame Wege gehen. Als verantwortungsvolle Führungskräfte und Mittelständler in Hamburg wollen sie eine Interessensvertretung organisieren und mit Partnern aus dem Mittelstand, der Wirtschaft, der Politik, der Verwaltung und Hafenvertretern ins Gespräch darüber eintreten.

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