12.06.12 | Redakteur: Bernd Maienschein

Mit einem völlig neuartigen, mechanisierten Warenausgangspuffer, in dem gleichzeitig Europaletten und Rollcontainer gelagert und bereitgestellt werden können, hat Witron jetzt ein System entwickelt, das nach eigenen Angaben die entscheidenden Materialflussprozesse im Warenausgang – bis hin zu einer optimalen Nutzung der Lkw-Fläche – signifikant verbessert.
Fragt man Logistiker nach Optimierungspotenzial im Bereich des Warenausgangs und der Versandzone, hört man branchenübergreifend die gleichen Antworten: in Spitzenzeiten zu eng, hoher Personalbedarf, fehlende Übersichtlichkeit, zu lange Standzeiten der Lkw. In Zeiten mit Niedriglast dagegen: ungenutzte Fläche, nicht optimal eingesetzte Personalressourcen, zu große Staplerflotte.
Der Witron-Warenausgangspuffer soll dabei helfen, die Materialflussprozesse im Warenausgang zu verbessern. Er ist dazu modular aufgebaut. Mittels Einlagerfördertechnik werden die fertig kommissionierten Kundenaufräge im Warenausgangspuffer auf doppeltiefen Stellplätzen für Europaletten- beziehungsweise dreifachtiefen Stellpätzen für Rollcontainer-Systempaletten zwischengepuffert. Grundsätzlich werden zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit Rollcontainer immer auf Systempaletten transportiert und gelagert. Die versandgerechte Bereitstellung der Rollcontainer erfolgt jedoch ohne die Systempalette auf der Bereitstellbahn im Warenausgang.
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