Ladebrücken

Hörmann setzt auf RFID

| Redakteur: Robert Weber

Rüdiger Bierhenke, Vertriebsleiter Industrie bei Hörmann, erläuterte den Fachbesuchern die Technik in der Ladebrücke.
Rüdiger Bierhenke, Vertriebsleiter Industrie bei Hörmann, erläuterte den Fachbesuchern die Technik in der Ladebrücke. (Bild: Weber)

Der Tore- und Verladespezialist Hörmann setzt auf Intelligenz in der Verladebrücke. Im Rahmen eines RFID-Tags präsentierten die Ostwestfalen Retailern, Dienstleistern und der Industrie ihre Ideen.

Alexander Hille, Forscher am Fraunhofer IML in Dortmund, brachte es in seinem Vortrag auf den Punkt: „Wir brauchen RFID-Anwendungen, die Sinn machen", erklärte der Logistikwissenschaftler mit Blick auf die Historie der Technologie und den neuesten Herausforderungen im Kontext Industrie 4.0. Darauf ist die EPAL-Europalette und die Hörmann Verladebrücke eingestellt. Ladungsträger und Verladebrücke arbeiten zusammen. Die Produkte werden mit der intelligenten Holzpalette verheiratet und dann über der Brücke ausgelesen.

Unser Video erklärt die Prozesse im Hintergrund

Werden RFID-Empfänger normalerweise in Form von Gates um das Verladetor installiert, befindet sich der RFID-Empfänger bei Hörmann direkt unter der Ladebrücke – und damit in unmittelbarer Nähe zu dem an der Europalette platzierten Transponder. Speziell eingearbeitete Schlitze ermöglichen den Datenaustausch zwischen Palette und Ladebrücke.

So können alle lieferscheinrelevanten Daten zuverlässiger ausgelesen und erfasst werden – auf RFID-Tore kann der Industrieanwender in Zukunft verzichten, versprechen die Entwickler. Gleichzeitig ist der RFID-Empfänger optimal vor Stößen und Kollisionen mit Flurförderzeugen geschützt.

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