Nachwuchs

Schnuppertag als Logistiker

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Willi Aue und Lukas Siebner beim Tausch der Wechselbrücken.
Willi Aue und Lukas Siebner beim Tausch der Wechselbrücken. (Bild: Krage)

Mitfahrt in einem Lkw, Rangieren im Betriebshof, Arbeit in der Disposition: Für Lukas Siebner war es kein Tag wie jeder andere. Der 15-jährige Schüler aus Barsinghausen konnte sich am 5. Januar bei der Spedition Krage selbst ein Bild von den vielfältigen Tätigkeiten in einem Logistikunternehmen machen. Die Tagestour von Langenhagen bei Hannover nach Potsdam und zurück hatte er bei einer Adventskalender-Aktion des Lions Club gewonnen.

Es war noch dunkel und eiskalt als Lukas Siebner in den Morgenstunden den 40-Tonner der Spedition Krage bestieg. Ihm zur Seite stand Willi Aue, dienstältester Fahrer beim Unternehmen. Zusammen führten sie eine sogenannte Begegnungstour durch: Sammelgut wurde von der Spedition Krage Hannover zur Spedition Krage Potsdam gebracht, dort wurden die Wechselbrücken mit einem polnischen Lkw getauscht und im Anschluss zurückgefahren. Bei der Ankunft in Potsdam wurden die beiden von Joachim Krage, geschäftsführender Gesellschafter der Krage Potsdam GmbH, begrüßt: „Geeigneten Nachwuchs zu finden, wird für Logistikunternehmen immer schwieriger. Daher freue ich mich besonders, wenn ich jungen Leuten die verschiedenen Berufsfelder zeigen kann,“ so Krage.

Nach der Begrüßung führte Krage den Schüler zunächst in das 11.000 m² große Lager des Unternehmens. Die Krage Potsdam GmbH zählt nach eigenen Angaben zu den wichtigsten Versorgern von Berlin. Konsumgüter aller Art kommen hier an und werden mit Verteiler-Lkw in die Hauptstadt gebracht. Weil die Nachfrage zuletzt immer größer wurde, baut das Unternehmen derzeit seine Kontraktlogistikkapazitäten aus. So entstehen aktuell 2500 m² zusätzliche Lagerfläche, die in Kürze genutzt werden können. Nach dem Abstecher ins Lager bekam Siebner auch einen Eindruck von der Arbeit in der Disposition, wo die Touren geplant und gesteuert werden. Abschließend zeigte ihm Krage noch sein eigenes Büro. Ob er später selber in der Branche arbeiten möchte, ließ der Schüler offen. Einen guten Einblick in die Welt der Logistik hat er in jedem Fall schon einmal gewonnen, so das Unternehmen.

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