Palettensorter

„Sorting Transfer Vehicle“ ist Alternative zu konventionellen Förderstrecken

24.11.2009 | Redakteur: Bernd Maienschein

Das „Sorting Transfer Vehicle“ (STV) von Daifuku verfügt über eine maximale Traglast von 2000 kg und eine maximale Transfergeschwindigkeit von 30 m/min. Bild: Daifuku

Der japanische Anbieter von Material-Handling-Lösungen Daifuku informiert auf der kommenden Fachmesse Logimat am Beispiel des wirtschaftlichen Hochgeschwindigkeits-Palettensorters STV über seine energieeffizienten Intralogistik-Produkte.

Green Logistics wird eines der Top-Themen auf der Stuttgarter Fachmesse Logimat vom 2. bis 4. März 2010 sein. Als Beispiel will Daifuku dort seinen Hochgeschwindigkeits-Palettensorter „Sorting Transfer Vehicle“ (STV) präsentieren. „Als energieeffiziente und hochdynamische Alternative zu konventionellen Förderstrecken hat sich das STV in den Vorzonen von Hochregallagern international voll etabliert“, erklärt Thomas Balluff, Director Factory Automation & Distribution Automation von Daifuku.

Flexiblere Anlagennutzung gegenüber permanent betriebener Fördertechnik

„Im Gegensatz zu permanent betriebenen Fördertechnik-Systemen ermöglicht ein STV-Loop mit seinen hochdynamischen Shuttle-Fahrzeugen eine deutlich flexiblere und effizientere Anlagennutzung“, so Balluff weiter. Zukünftige Anforderungen an das System könnten bereits in der Planungsphase der Anlage konzeptionell berücksichtigt werden.

Eine bedarfsgerechte Anpassung der Anzahl von STV-Fahrzeugen zur Leistungserhöhung oder -reduzierung sei zudem deutlich einfacher und kostengünstiger zu realisieren als mit konventioneller Fördertechnik.

Energieeffiziente Fördertechnik liegt im Trend

Bereits in der Vergangenheit hätte Daifuku aufgrund langfristig steigender Energiekosten und zunehmender staatlicher Vorgaben eine Vielzahl von energieeffizienten Lösungen entwickelt und läge damit heute voll im Trend, wie es heißt. Besonders die Regalbediengeräte des Material-Handling-Experten seien dank ihres „drastisch reduzierten Eigengewichts“ und des Einsatzes von Gegengewichten sehr energiesparend.

Die Anlagen wandelten die beim Bremsen entstehende kinetische Energie in Strom um und speisten sie anschließend zurück. Je nach Masse entständen durch diese Rückspeiseeinheiten Einsparungen zwischen 10 und 25%.

Ergänzt werden diese Maßnahmen durch spezielle Antriebssysteme, bedarfsorientierte Skalierbarkeit sowie clevere Steuerungskonzepte, die in den Schwachlastphasen die Dynamik reduzieren oder Anlagenteile stilllegen können. „Bereits seit zehn Jahren setzen wir uns intensiv mit dem Thema Energieeffizienz auseinander und haben schon viele neue Lösungen entwickelt und in unseren Systemen umgesetzt“, erklärt Balluff, und weiter: „Auch in Zukunft arbeiten wir weiter daran, nachhaltige Verbesserungen bei der Energieeffizienz unserer Produkte zu erzielen und unseren Kunden so Energieeinsparpotenziale une eine größere Umweltverträglichkeit zu gewährleisten.“

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