Flurförderzeugmarkt
Bei schwachem Staplerabsatz zählen Marktanteile
01.02.2010 | Autor: Volker Unruh
In wirtschaftlichen Krisenzeiten bieten die Staplermärkte auch bislang weniger verbreiteten Flurförderzeug-Herstellern die Chance, sich auf hart umkämpftem Terrain festzusetzen. Voraussetzung dafür sind ein dichtes, möglichst flächendeckendes Händlernetz sowie eine attraktives, innovatives und möglichst umfassendes Produktportfolio.
Der Staplermarkt in Europa ist um 50% eingebrochen
Auch bei der Traditionsmarke Clark übt man sich in Optimismus. So habe man im Geschäftsjahr 2009 nicht nur relativ zum Wettbewerb bessere Ergebnisse erzielen, sondern auch weiter Marktanteile hinzu gewinnen können, wie Rolf Eiten, Verkaufs- und Marketingleiter bei Clark Europe, berichtet.
Noch liegen keine offiziellen Zahlen vor, doch darf davon ausgegangen werden, dass der Staplermarkt im Jahr 2009 weltweit um 45% im Vergleich zu 2008 eingebrochen ist. Dabei dürfte Asien mit minus 32% noch am glimpflichsten davongekommen sein. Die einstmals hoffnungstragenden Märkte in Osteuropa werden mit einem Rückgang von 77% das Schlusslicht bilden. Westeuropa und Nordamerika gehen mit einem Minus von rund 44% quasi Hand in Hand durch die Krise.
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