Hebezeuge

Zusammenarbeit ergibt effizientes Handhabungsgerät

25.11.2010 | Redakteur: Claudia Otto

Der Säulenmanipulator und der Elektrokettenzug bieten viele Anwendungsmöglichkeiten. Bilder: Kito Europe

Ein Handhabungsgerät zu entwickeln, das die Flexibilität am Arbeitsplatz erhöht, um die zeitlichen Produktionsvorgaben in den Griff zu bekommen und die Mitarbeiter von körperlich schweren Arbeiten zu entlasten – so lautete das Ziel der Zusammenarbeit zwischen der Rinke Druckluft GmbH aus Staufenberg, Spezialist für Arbeitsplatzeinrichtungen, und dem Hebezeug-Hersteller Kito Europe GmbH, Düsseldorf.

Rinke-Elefant 2 ist das Ergebnis, dabei handelt es sich um einen Säulenmanipulator mit Knickarm-Ausleger, in Kombination mit einem Kito-Kleinhebezeug EDC, als Lastaufnahmemittel. Der Einsatz ist zum Beispiel als Arbeitsplatzgerät in der Fließfertigung oder Endmontage, in fast allen Branchen möglich. Dabei unterscheidet sich das Rinke-Arbeitsplatzgerät wesentlich von den bislang am Markt angebotenen Produkten, wie Kito mitteilt.

Handhabungsgerät für ergonomischen Arbeitsablauf

Otto Rinke, Inhaber der Firma Rinke Druckluft, beschreibt es so: „Die bislang eingesetzten Systeme sind Ausleger mit integrierten Hubsystemen, die der Werker bewegen muss. Physikalisch gesehen, muss er erst einmal eine gewisse Massenträgheit überwinden, um arbeiten zu können. Das entspricht keineswegs dem Anspruch an einen ergonomisch gut funktionierenden Arbeitsablauf.“

Mit dem Ziel, die Effektivität am Arbeitsplatz zu erhöhen, entwickelte das Unternehmen Rinke Druckluft GmbH ein Handhabungssystem, das in Kombination mit dem Kito-Kleinhebezeug EDC in seiner Anwendungsvielfalt nahezu unübertroffen ist, heißt es weiter. Denn nun führt der Bediener die Last mit einer Hand und steuert gleichzeitig den Hebe- oder Senkvorgang. Das bietet sich besonders bei immer wiederkehrenden Transportabläufen an. Die Möglichkeit der variablen Geschwindigkeitsvoreinstellung optimiert den Arbeitsprozess.

Hebezeug bietet Traglast von 160 kg

Hauptmerkmal bei der Kombination Knickarm-Ausleger und Hebezeug lag auf dem wirtschaftlichen Aspekt. Eine Kosten-Nutzen-Analyse wurde als Entscheidungshilfe herangezogen. Rinke: „Bei der Auswahl des Hebezeuges wurde ich von einer Veröffentlichung, in der der Zylinderhandgriff des Kito-EDC abgebildet war, inspiriert. Kito stellte uns daraufhin den EDC zur Verfügung, den wir dann an unserem Säulenmanipulator testen konnten.“

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