Nachhaltige Intralogistik

Neue Anlage verpackt mit 53% weniger Druckluft

26.04.2011 | Autor / Redakteur: Claudia Otto / Claudia Otto

Dr. Christoph Beumer, geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der Beumer-Gruppe: „Als Kernmärkte der nächsten 20 Jahre sehe ich China, Indien und nach wie vor Nordamerika.“ Bild: Beumer Group

Den Schwerpunkt Nachhaltigkeit der Cemat 2011 hat sich die Beumer-Gruppe zu Herzen genommen. Die neu entwickelte Verpackungsanlage ist nicht nur platz- und energiesparend, sondern garantiert auch effizientere Prozesse, wie Dr. Christoph Beumer, geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung, erläutert.

Herr Dr. Beumer auf welches Highlight können sich die Besucher der Cemat 2011 an Ihrem Stand freuen?

Beumer: In Hannover präsentiert sich die Beumer-Gruppe zum ersten Mal in einem gemeinsamen Messeauftritt mit Crisplant a/s und Koch Holding a.s. Damit zeigen wir auch zum ersten Mal das gesamte Produktportfolio aller Gruppenmitglieder auf einem Stand. Besonderes Highlight wird unsere neu entwickelte Verpackungsanlage Beumer Stretch Hood I sein. Mit dieser neuen Generation der bewährten Verpackungsanlagen-Serie Beumer Stretch Hood bringen wir eine Anlage auf den Markt, die noch weniger Energie verbraucht, geringeren Platz beansprucht und für effizientere Prozesse sorgt.

Das Schwerpunktthema der Cemat 2011 lautet „Sustainability in Intralogistics“. Welchen Beitrag leistet Ihr Unternehmen dazu?

Beumer: Unseren Messeschwerpunkt legen wir auf die innovativen und nachhaltigen Lösungen aus den drei Unternehmensbereichen Förder- und Verladetechnik, Palettier- und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilanlagen. Dabei möchten wir den Begriff Nachhaltigkeit nicht als Modeschlagwort verstanden wissen, sondern in seiner ureigensten Bedeutung: in der Ausgewogenheit zwischen ökologischem Anspruch, ökonomischem Erfolg und sozialer Verantwortung.

Unsere neu entwickelte Verpackungsanlage Beumer Stretch Hood I ist dafür ein gutes Beispiel. Der Energieverbrauch konnte zum Beispiel um 12,5% und der Druckluftverbrauch um 53% gesenkt werden. Eine wichtige Komponente in dieser Verpackungsanlage ist unser Optistretch-Reffbügel. Dieser lässt sich enger am Paket absenken. Dadurch werden Störkonturen eliminiert und die Folie wird präziser an das Paket abgegeben. Bei der Entwicklung dieser Baureihe haben wir auch ein verbessertes Mensch-Maschine-Schnittstellen-Konzept umgesetzt, das ein ergonomisches Arbeiten ermöglicht. Dazu kommt, dass die Menüführung der Systemsteuerung einfach und intuitiv erfolgt. Dadurch ist kein aufwändiger Schulungsaufwand des Personals erforderlich.

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