Fördertechnik

Erstes nachhaltiges Transportband

| Redakteur: Bernd Maienschein

Biobelt, ein Transport- und Prozessband aus nachwachsenden Rohstoffen, gibt es mit glatter oder mit längsgeriffelter Oberfläche für den Schrägtransport. (Bild: Forbo Siegling)
Biobelt, ein Transport- und Prozessband aus nachwachsenden Rohstoffen, gibt es mit glatter oder mit längsgeriffelter Oberfläche für den Schrägtransport. (Bild: Forbo Siegling)

Zur Logimat 2012 stellt Forbo Siegling das erste nachhaltige Transportband „Biobelt“ vor. Die Produktreihe soll um weitere Typen ergänzt werden, die sich momentan aber noch in der Entwicklung befinden.

Nachwachsende, biologisch abbaubare Rohstoffe, reduzierter Stromverbrauch – und trotzdem die gleichen Eigenschaften wie herkömmliche Transportbänder. Dem Belting-Spezialisten Forbo Movement Systems ist es gelungen, nachhaltige Transport- und Prozessbänder zu entwickeln, die einen positiven Beitrag zur Ökobilanz leisten.

Durch das Biobelt genannte Band können Betreiber von Förderanlagen, wie sie in Verteilzentren und Flughäfen sowie bei Automobilherstellern vorkommen, ihre Nachhaltigkeitskonzepte jetzt konsequent verfolgen. Biobelt ist in verschiedenen Ausführungen wie zum Beispiel mit glatter oder mit einer längsgerillten Oberfläche für den Schrägtransport lieferbar.

Erstes Förderband aus nachwachsenden Rostoffen

„Das Interesse an nachhaltigen Transportbändern ist groß, aber es gab sie bislang noch nicht auf dem Markt“, sagt Bernd Langreder, Segmentmanager Logistik Europa bei Forbo. „Als Innovationsführer haben wir mit Nachdruck nach praxistauglichen Lösungen gesucht und mit unserem internationalen Forschungsteam den Biobelt entwickelt. Nach unserer Kenntnis ist er das erste Förderband, das aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird und zudem bioabbaubar ist.“

Erste Praxistests würden zeigen, dass die Biobelt-Serie genauso leistungsfähig und langlebig ist wie herkömmliche, rein synthetische Bänder. Durch die nachwachsenden und biologisch abbaubaren Rohstoffe bietet sie zudem einen echten Mehrwert.

Anwender, die ihre Anlagen auf die neuen Biobelts umstellen wollen, können dies problemlos tun. Nicht nur die Eigenschaften sind gleich, auch die Verbindungstechnik ist identisch. Alle vorhandenen mechanischen Anlagenkomponenten, wie Trommeln, Führungen oder Antriebe, können weiter verwendet werden.

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