Fördertechnik

Dreifach-Synchron-Förderband bringt empfindliche Kunststoffbauteile weiter

| Redakteur: Bernd Maienschein

Testphase in der Geppert-Produktion: Ein 2 mm dünnes Spritzgussteil wird mit dem Synchron-Förderband weitertransportiert.
Testphase in der Geppert-Produktion: Ein 2 mm dünnes Spritzgussteil wird mit dem Synchron-Förderband weitertransportiert. (Bild: Geppert-Band)

Zum Weitertransport eines empfindlichen Bauteils für einen Automobilzulieferer konzipierte Geppert-Band ein dreiteiliges Synchronförderband als Förderalternative zu einer bestehenden Anlage.

Folgende Prolemstellung lag der Entwicklung von Geppert-Band zugrunde: Im Anschluss einer Spritzgussmaschine und bei einer Ausgabetemperatur von 40 °C sollte das fertige Bauteil, eine etwa 2 mm dünne und circa 500 g schwere Dämpfungsschicht für Armaturenbretter, lagerichtig weitertransportiert werden. Auf seinem 350 cm langen Weg zum nächsten Produktionsschritt erkaltet das etwa 130 cm breite Kunststoff-Spritzgussteil. In der Vergangenheit gab es jedoch ein Problem beim Weitertransport. Da ein normales Flachförderband benutzt wurde, bog sich das Bauteil in der Mitte durch; es fiel förmlich in sich zusammen.

Gelenkwelle synchronisiert die Förderbänder

Geppert-Band fand eine einfache, gleichzeitig sehr effiziente Lösung: Das Stückgut wird in seiner Breite auf drei synchronisierte Förderbänder verteilt aufgelegt. Zusätzlich liegt das steifste Teil direkt auf der Wellkante des mittleren Förderbandes, welches auch noch leicht höher positioniert ist. Die Vorteile: Zum einen gibt es keinerlei Schleifspuren auf dem empfindlichen Kunststoffteil, zum anderen wird das Gewicht gleichmäßig verteilt und somit verhindert, dass nach dem Erkalten der Spritzgussmaschine Formänderungen entstehen.

Um die exakt gleiche Geschwindigkeit der drei Gurte zu gewährleisten, sind die Förderbänder mit einer Gelenkwelle verbunden. Das Dreifach-Synchron-Förderband läuft seit Beginn des dreischichtigen Betriebes störungsfrei. Der Kunde hat darauf verzichtet, sich Ersatzteile auf Lager zu legen, da eine kurze Lieferzeit vom Hersteller garantiert und so die Gefahr eines längeren Produktionsausfalles gebannt ist.

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