Tiefkühllogistik

350.000 t Kartoffeln aus dem Hochregal

| Autor / Redakteur: Stephan Vennemann / Bernd Maienschein

Die Regalbediengeräte im Agristo-Tiefkühllager sind mit einer Technologie zur Energierückgewinnung ausgestattet.
Die Regalbediengeräte im Agristo-Tiefkühllager sind mit einer Technologie zur Energierückgewinnung ausgestattet. (Bild: Egemin)

40 m hoch, 4000 m² groß und Platz für fast 26.000 Paletten: Der Bau und die Automatisierung des höchsten Tiefkühllagers in Benelux wurden kürzlich abgeschlossen. Agristo, der Spezialist für tiefgefrorene Kartoffelprodukte, lagert dort ab sofort Produkte rund um die beliebte Erdknolle.

Den Auftrag für die gesamte Umsetzung des Großprojekts am Standort Tilburg erhielt Egemin Automation. Als Generalunternehmer lieferte der Intralogistikspezialist alles aus einer Hand – von der Beratung und der Planung über die Konzepterstellung bis hin zur technischen Ausstattung des Lagers und der Automatisierung der Systeme. Das große Kühlhaus wurde außerdem in der kompakten Silobauweise konzipiert und die Regalbediengeräte mit einer energierückspeisenden Technologie ausgestattet. Beides trägt zu einer positiven Energiebilanz im Lager bei. Mit dem Neubau wird Agristo nicht nur seinem gestiegenen Produktionsaufkommen gerecht. Auch gewährleistet das belgische Unternehmen seinen Kunden durch die Integration modernster Automatisierungstechnik kürzere Lieferzeiten sowie eine minimierte Fehlerquote in der Auftragsbearbeitung und behält gleichzeitig selbst die Kontrolle über die aktuellen Bestände. Nach nur zwölf Monaten Bauzeit nahm das Lager den Betrieb auf.

Fertigprodukte kommen just in time

Bis zu 350.000 t tiefgefrorene Fertigprodukte stellt Agristo jedes Jahr her. Die logistischen Prozesse müssen entsprechend straff organisiert sein, um Bestellungen pünktlich und sogar just in time an den Kunden auszuliefern. In über 80 Ländern landen die Agristo-Pommes-frites, -Kartoffelecken oder -Rösti regelmäßig auf dem Teller. Das Produktionsaufkommen des Unternehmens ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen – das von einem Dienstleister betriebene Lager konnte die Kapazitäten nicht mehr allein fassen.

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