Elektrostapler

LiFePo-Staplercenter in Süddeutschland

| Redakteur: Bernd Maienschein

Im 1. LiFePo-Staplercenter Süddeutschlands in Weinstadt hält Trafa umfangreiche Informationen über Stapler von BYD mit den neuen Lithium-Eisenphosphat-Batterien bereit.
Im 1. LiFePo-Staplercenter Süddeutschlands in Weinstadt hält Trafa umfangreiche Informationen über Stapler von BYD mit den neuen Lithium-Eisenphosphat-Batterien bereit. (Bild: BYD)

Zur Logimat kommt BYD mit der neuen Lithium-Eisenphosphat-(LiFePo-)Batterietechnik nach Europa. Auch nach der Messe hält das von Trafa integrierte 1. LiFePo-Staplercenter Süddeutschlands in Weinstadt umfangreiche Informationen bereit.

BYD (Build Your Dreams) kommt mit zwei neuen Staplern mit Lithium-Eisenphosphat-(LiFePo-)Batterien auf den europäischen Markt: Dreiradstapler und Hochhubwagen. Damit ergänzt man sein bisheriges Sortiment von Vierradstaplern und Niederhubwagen. Angekündigt ist außerdem ein Schubmaststapler mit LiFePo-Technik. Die von dem chinesischen Hersteller entwickelte LiFePo-Technik verzichtet auf Batteriewechsel und bleibt über die gesamte Lebenszeit eines Staplers funktionstüchtig, wie es heißt. Außerdem schütze diese Energiespartechnik die Umwelt, so BYD.

Neuer Schub für Frontstapler und Niederhubwagen

„Energieeffiziente Elektrostapler, Niederhub- und Hochhubwagen und später auch Schubmaststapler mit neuentwickelten Lithium-Eisenphosphat-Batterien von BYD sind eine technische Sensation und bieten in den möglichen Einsatzfeldern die allerbesten Vorteile. Damit können unsere Kunden mehr Geld sparen. Auch verzögerte Investitionen rücken durch unsere anwendungsbezogenen Angebote wieder ins Blickfeld“, erklärt Trafa-Geschäftsführer Ralf Wittlinger das Ziel der Markeneinführung im Südwesten.

Trafa startet die neue Ära der Energiespartechnik mit dem 1. LiFePo-Staplercenter Süddeutschlands. Besonders Speditionen und die in Unternehmen integrierten Sub-Logistikdienstleister, kurz gesagt, alle, die zwei- oder mehrschichtig arbeiten, können davon erheblich profitieren, heißt es. Mit der angewandten Umwelttechnik ließe es sich endlich „guten Gewissens“ stapeln und transportieren. Verantwortungs- und Umweltbewußte müssten nicht mehr länger warten. „Die im Markt-Ranking vorne liegenden Frontstapler mit 1,5 bis 3,5 t Tragfähigkeit sowie Niederhubwagen mit Fahrerplattform können einen weiteren Schub erhalten“, so Wittlinger.

Batterie während des gesamten Lebenszyklus praktisch wartungsfrei

„Diese Batterie-Innovation der Superlative zeichnet sich durch längere Lebensdauer, bessere Temperaturstabilität und extrem kurze Ladezeiten infolge hoher Ladeströme aus. Während der langen Betriebszeit ist die Batterie praktisch wartungsfrei“, so der Firmensprecher. Bei höherer Leistungsdichte stelle der neuentwickelte Energieträger sofort 90 % seiner Gesamtkapazität zu Verfügung. Selbst nach 4000 Ladezyklen sei garantiert noch 75 % der Kapazität vorhanden. Hochgerechnet bedeute dies: Neun Jahre Betrieb im Doppelschichteinsatz bei 450 Ladezyklen pro Jahr.

Überaus wichtig: Selbst eine entladene Batterie könne bei einer Restladung von nur noch 10 % in einer vergleichsweise kurzen Ladezeit von nur maximal 2 h wieder vollständig aufgeladen werden. In der Summe könnten Effizienzpotenziale enorm ausgeschöpft werden. Sicherheit böten feste Elektrolyte und eine unproblematische Zellchemie, die Entflammung und Membranschmelzung ausschließe. Der Verzicht auf Cobalt verbessere die Umweltverträglichkeit. Eine hohe Belastbarkeit bei Dauerstromentnahme werde durch optimierte Leistungsdichte möglich.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43185738 / Fördertechnik)