Jubiläum

Eepos feiert 10 Jahre Aluminiumkrane

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Die Technik von Eepos kommt unter anderem bei Audi in Ungarn zum Einsatz.
Die Technik von Eepos kommt unter anderem bei Audi in Ungarn zum Einsatz. (Bild: Eepos)

Am 23. Februar 2006 gründeten Friedhelm Mücher, Timo Koch, Armin Mücher und Klaus Bellingroth Eepos mit der Überzeugung, dass Krananlagen bis 2 t Traglast auch aus Aluminium hergestellt werden können. Inzwischen kommt der Baukasten Eepos one in vielen Großunternehmen zum Einsatz.

„Die Kunden mussten erst davon überzeugt werden“, erinnert sich Mücher an die Anfangszeit des Unternehmens. „Entscheidend war, ob ein Kunde selbst einen Eepos-Kran bewegte, denn dann war er meistens überrascht und oft auch begeistert.“ Koch verantwortet die Entwicklung und Technik: „Das Eepos-Erfolgsgeheimnis ist das Zusammenspiel von Aluprofilen und geschmiedetem Fahrwagen, denn Leichtigkeit, Verklemmungsfreiheit und Lebensdauer zeichnen Eepos-Krane aus. Wer sonst gibt 5 Jahre Garantie auf seine Komponenten?“ Inzwischen ist der Baukasten Eepos one sehr umfangreich und wird von Unternehmen wie Audi, BMW, Fendt, Siemens und VW eingesetzt, so das Unternehmen.

Die Geschäftsführung von Eepos (v.l.n.r.): Friedhelm Mücher, Armin Mücher, Volkhardt Mücher, Timo Koch.
Die Geschäftsführung von Eepos (v.l.n.r.): Friedhelm Mücher, Armin Mücher, Volkhardt Mücher, Timo Koch. (Bild: Eepos)

2009 startete Eepos China und ein Jahr später Eepos USA. Verantwortlich für den Aufbau ist Mücher: „Made in Germany ist hoch angesehen, sodass wir jetzt über 65 Mitarbeiter in Wiehl und weltweit mehr als 30 Kollegen und Partner in über 10 Niederlassungen beschäftigen. Eepos hat ein tolles Team, für das wir ständig gute Leute suchen – vom Praktikanten bis zur Fachkraft.“

2015 zog Eepos in die Gebäude Zum Scherbusch 1 im Gewerbegebiet Wiehl-Marienhagen um und erhielt die renommierte Auszeichnung „Top 100 Innovator 2015“. Damit wurden der 20 Hubachsen-Baukasten Eepos move und das Kranprofil aus Faserverbundwerkstoffen Eepos carbon prämiert. „Wir haben uns oft wie David gegen Goliath gefühlt“, fügt Mücher verschmitzt hinzu. „Aber David wusste, wer hinter ihm steht. Sie wissen ja, wie die Geschichte ausging. Und mit diesem Mut gehen wir in die nächsten zehn Jahre.“

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