Krantechnik

GE Ghana ordert Zweiträger-Brückenkran

| Autor / Redakteur: Clara Ketterer / Bernd Maienschein

Im neuen Werk von General Electric in Ghana wird die Krananlage von Stahl Cranes & Hoist aus Südafrika mit der Technik von Stahl Cranesystems aus Künzelsau aufgebaut.
Im neuen Werk von General Electric in Ghana wird die Krananlage von Stahl Cranes & Hoist aus Südafrika mit der Technik von Stahl Cranesystems aus Künzelsau aufgebaut. (Bild: Stahl Cranesystems)

Im Herbst 2015 erhielt der zertifizierte Partner von Stahl Cranesystems, Stahl Cranes & Hoists mit Sitz in Johannesburg, Südafrika, einen besonderen Auftrag: Ein Zweiträger-Brückenkran sollte, ausgestattet mit der Technik von Stahl Cranesystems, in Johannesburg gefertigt und anschließend über Land- und Seeweg ins etwa 10.000 km entfernte Ghana transportiert werden. Eine durchdachte Sonderlösung ermöglichte dieses Projekt.

Der Auftrag von Orsam Oil and Gas Südafrika (Ortec) erreichte Stahl Cranes & Hoists im Oktober 2015. Ein Zweiträger-Brückenkran mit einer Gesamttragfähigkeit von 75 t sollte in das Werk von General Electric in Ghana geliefert werden. Am Standort Künzelsau fertigte Stahl Cranesystems dafür einen Seilzug AS 7 und einen Seilzug SH als Hilfshubwerk an. Auch die Krankomponenten für das Projekt, wie die Steuerung und die Fahrantriebe, wurden von Stahl Cranesystems nach Johannesburg geliefert. Dort komplettierte und montierte Stahl Cranes & Hoists den Zweiträger-Brückenkran.

Trägerkonstruktion besteht aus drei Teilen

Doch wie kann ein riesiger Kran den weiten Weg vom südlichen Johannesburg bis in das im westlichen Teil des Kontinents gelegene Ghana überwinden? Das Team von Stahl Cranes & Hoists entwickelten in Zusammenarbeit mit Ingenieuren von Stahl Cranesystems eigens hierfür eine ausgeklügelte Trägerkonstruktion, die sich aus drei Einzelteilen zusammensetzt.

So konnte der Kran nach erfolgreichem Aufbau im Werk in Johannesburg zerlegte und in zwei circa 12 m lange Container verpackt werden. Diese wurden über Land 600 km zum größten Containerhafen Afrikas in Durban transportiert. Von dort wurde der Kran auf dem Seeweg ins über 9000 km entfernte Ghana verschifft.

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