Rangiersysteme

Verladen in ex-geschützten Bereichen

30.07.12 | Redakteur: Bernd Maienschein

Vollert-Normalspurschubwagen für Sackgleise können bis zu 4000 t schwere Züge bewegen.
Vollert-Normalspurschubwagen für Sackgleise können bis zu 4000 t schwere Züge bewegen. (Bild: Vollert)

Weltweit setzen Kunden auf die Rangier- und Verladeanlagen von Vollert. Für die Verladung explosiver Güter zum Beispiel in Zugwaggons hat das Weinsberger Unternehmen sein Produktportfolio ausgebaut. Ob Radsatzschubwagen bei Durchgangsgleisen, Normalspurschubwagen bei Sackgleisen oder autark arbeitender Rangierrobot – je nach Leistungsvorgabe und Gleisgegebenheiten wird eine individuelle Lösung angeboten, die den hohen Kriterien der Atex-Richtlinie entspricht.

Know-how, moderne Produktionsstätten, robuste Komponenten und Qualitätsmanagement gemäß ISO 9001/VDA 6.4 stehen für eine hohe Innovations- und Produktqualität. Gerade in ex-geschützten Arbeitsbereichen erfüllen Rangier- und Verladeanlagen von Vollert die höchsten Sicherheit- und Prüfvorschriften nach der Atex-Richtlinie. Dabei bietet das Unternehmen individuell ausgearbeite Lösungen, je nach Leistungsanforderung und Gleisbedingungen.

Schubwagen für den Ex-Bereich kann seitlich ausfahren

Bei Durchgangsgleisen empfiehlt sich eine Rangieranlage mit Radsatzschubwagen, damit bei eingefahrenen Schubrollen das Gleis frei befahrbar bleibt. Da die Schubrollen an jeder beliebigen Achse angreifen können, sind alle gängigen Verlademethoden möglich. Flexible, automatische Abläufe sind so realisierbar.

Bei Sackgleisen wird in der Regel eine Rangieranlage mit Normalspurschubwagen eingesetzt, da hier schwere Züge bis zu einem Gesamtgewicht von 4000 t bewegt werden können. Als zusätzliche Variante kann der Schubwagen seitlich ausfahren, damit das Gleis für den Durchgangsverkehr frei zu befahren ist.

Rangierrobot ist im Ex-Bereich sofort einsatzbereit

Die Vorteile des Rangierrobot bei der automatischen Verladung explosionsgefährdeter Stoffe liegen in den geringeren Wartungskosten. Außerdem entfallen die bauseitigen Planungen und Vorarbeiten für Fundamente und Stromversorgung. Ein Rangierrobot ist ohne Montagearbeiten und Inbetriebnahmephasen sofort einsatzbereit.

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