Krantechnik

Lastpendeldämpfung für Brückenkrane

03.08.12 | Redakteur: Bernd Maienschein

Elektroseilzug Nova in kurzer Bauart mit frequenzgesteuertem Hubmotor.
Elektroseilzug Nova in kurzer Bauart mit frequenzgesteuertem Hubmotor. (Bild: SWF)

Dank einer elektronischen Lastpendeldämpfung von SWF Krantechnik können sich Kranführer auf die zu bewegende Last konzentrieren und müssen nicht zusätzlich die Katz- und Kranfahrt bei der Kranbewegung mit einkalkulieren.

Ein renommiertes Großhandelsunternehmen der Stahlbranche beauftragte den Schweizer Kranbauprofi Gersag Krantechnik mit der Herstellung und Installation von drei Brückenlaufkranen sowie drei Kommissionierkranen. Letztere haben eine Traglast von je zweimal 3,2 t bei einer Spannweite von 8 m.

Die als Hubwerke eingesetzten Nova-Elektroseilzüge von SWF Krantechnik sind allesamt mit frequenzgesteuerten Hubmotoren ausgestattet, um ein stufenloses und somit schonendes Heben zu gewährleisten. Mit den drei Kommissionierkranen wird ein automatisiertes Regallager für Profile, Edel- und Baustahl beschickt.

Sway Control überwacht Bewegung, Hubhöhe und Geschwindigkeit

Die drei Brückenkrane mit einer jeweiligen Traglast von zweimal 4 t bei einer Spannweite von 29,01 m sind ebenso mit Elektroseilzügen Nova von SWF Krantechnik ausgerüstet. Zwei Krane wurden in Zweiträgerbauweise mit Laufsteg ausgeführt, einer als Einträgerbrückenkran gefertigt. Gesteuert werden alle drei Anlagen per Funk. Und sie haben noch eine weitere, gemeinsame Besonderheit: die elektronische Lastpendeldämpfung Sway Control von SWF. Diese überwacht alle Bewegungen sowie Hubhöhe und Geschwindigkeit. Mit diesen Werten regelt das System entsprechend die Beschleunigungs- und Bremsrampen, was das Pendeln der angehängten Lasten verhindert.

Lastpendeldämpfung verhindert schädliche Lastspitzen

Sway Control verhindert schädliche Lastspitzen und verringert somit die Belastung von elektrischen sowie mechanischen Bauteilen. Daraus resultiert ein geringerer Wartungsaufwand. Der Kran lässt sich einfach steuern und erlaubt eine optimale Platzierung der Last. Der Kranführer kann sich rein auf die Last konzentrieren und muss nicht zusätzlich die Katz- und Kranfahrt beim Bewegungsprozess einkalkulieren. Dies bedeutet eine erhebliche Zeitersparnis beim Arbeitsvorgang und steigert die Sicherheit im laufenden Betrieb.

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