Warenlogistik

Klingel startet mit neuem Logistikzentrum durch

| Redakteur: Bernd Maienschein

Taschensorter: Eine dreistufige Matrixsortierung sorgt für die vollautomatische Sortierung und Bereitstellung der Taschen am jeweiligen Packbereich.
Taschensorter: Eine dreistufige Matrixsortierung sorgt für die vollautomatische Sortierung und Bereitstellung der Taschen am jeweiligen Packbereich. (Bild: Klingel)

Der nach eigener Aussage drittgrößte deutsche Multichannel-Distanzhändler Klingel (K-Mail Order) hat sich ein neues, vollautomatisiertes Logistikzentrum am Stammsitz in Pforzheim gegönnt. Durch die stetige Vergrößerung der Klingel-Gruppe in den letzten Jahren seien die Anforderungen an die Warenlogistik gestiegen, deshalb habe man sich mit dem Neubau die höchste Leistungsfähigkeit gesichert.

Bestellungen sollen jetzt bereits 90 min nach Auftragseingang versandfertig sein, innerhalb eines Umkreises von 250 km könnten Kunden, die vormittags bestellen, noch am selben Tag beliefert werden. Möglich mache dies ein vollständig digitalisiertes Lager- und Kommissioniersystem. Auf 36.000 m² Neubaufläche werden im „Bagstore“ rund 710.000 Teile in Taschen (Bags) an Rolladaptern hängend gelagert und über ein Schienensystem an- und abtransportiert.

Intelligente Steuerung der Materialflüsse

Für eine präzise Verwaltung und effiziente Kommissionierung der Ware sorgt RFID-Technologie. Bestellte Artikel werden mit einem Chip-Leser identifiziert, automatisch sortiert und dem Packplatz zugeführt. Die leistungsfähige Anlage kann gleichzeitig eine große Zahl verschiedenster Artikel in beliebig vorgegebener Reihenfolge zusammenstellen. Bei der zielgerichteten Einlagerung der Teile aus Wareneingang, Nachschub und Kundenretouren kommen innovative Algorithmen zum Einsatz. Durch die Automatisierung der Warenlogistik reduzieren sich manuelle Aufwände, die Bearbeitungszeit einer Kundenbestellung wird deutlich reduziert.

Dirk Hauke, Vorsitzender der Geschäftsführung der K-Mail Order GmbH & Co. KG.
Dirk Hauke, Vorsitzender der Geschäftsführung der K-Mail Order GmbH & Co. KG. (Bild: Klingel)

Das anspruchsvolle Logistikprojekt ist das Ergebnis einer mehrjährigen gemeinsamen Entwicklungsarbeit von K-Mail Order und der zur österreichischen Knapp AG gehörenden Bielefelder Dürkopp Fördertechnik. Ziel des Projekts war es, den steigenden Anforderungen an die Warenlogistik bei Klingel gerecht zu werden. Bis zu 120.000 Sendungen verlassen derzeit den Pforzheimer Großversender an Spitzentagen.

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