Logistik-Start-ups

Logistik-Accelerator soll Hamburg voranbringen

| Redakteur: Bernd Maienschein

Haspa-Generalbevollmächtigter Andreas Mansfeld will mit dem Next Logistics Accelerator die besten europäischen Start-ups nach Hamburg holen.
Haspa-Generalbevollmächtigter Andreas Mansfeld will mit dem Next Logistics Accelerator die besten europäischen Start-ups nach Hamburg holen. (Bild: Haspa)

Die Hamburger Sparkasse (Haspa) und die Logistik-Initiative Hamburg gründen gemeinsam den Next Logistics Accelerator (NLA). Der Start-up-Beschleuniger NLA unterstützt Gründerteams mit einem Beteiligungskapital von bis zu 50.000 Euro und erhält dafür 3 bis 10 % der Unternehmensanteile. Zielgruppe sind Start-ups mit neuen Logistik-Geschäftsmodellen aus den Segmenten Warehousing, Internet of Things, Transport und Adjacent Services.

Geboten werden neben dem Kapital und einem Sechsmonats-Accelerator-Programm vor allem Zugang zum umfangreichen Logistiknetzwerk der Stadt. Mit ihren rund 12.000 Unternehmen ist die Metropolregion ein idealer Standort, um Produkte und Services im Markt zu testen. Allein die Haspa und die Logistik-Initiative Hamburg verfügen über mehr als 2000 Kunden- beziehungsweise Mitgliedsunternehmen aus der Logistikbranche, die sich für die Produkte und Services der Start-ups interessieren. Die Gründerteams werden vom Accelerator-Management und von Experten aus Spezial- und Großunternehmern in einer attraktiven Location betreut. Ein optionaler siebter Monat bei einem Partner-Accelerator in einer asiatischen Metropole ist in Vorbereitung.

Die besten Start-ups für Hamburg

„Mit den Start-ups des Next Logistics Accelerator werden wir nun auch der Logistikbranche neue Impulse geben. Hamburg bietet dafür das perfekte Umfeld, um auch für diese Branche die besten europäischen Start-ups in die Stadt zu holen“, so Initiator und Haspa-Generalbevollmächtigter Andreas Mansfeld.

Laut Prof. Dr. Peer Witten sind die meisten Logsitikunternehmen offen für den Wandel, haben aber nicht die Ressourcen und Teilweise auch nicht die Kompetenz, diesen selbst zu gestalten.
Laut Prof. Dr. Peer Witten sind die meisten Logsitikunternehmen offen für den Wandel, haben aber nicht die Ressourcen und Teilweise auch nicht die Kompetenz, diesen selbst zu gestalten. (Bild: Peter Vogel)

Und Prof. Dr. Peer Witten, Vorsitzender der Logistik-Initiative Hamburg, ergänzt: „Die meisten Logistikunternehmen sind offen für den Wandel, haben aber nicht die Ressourcen und teilweise auch nicht die Kompetenz, diesen selbst zu gestalten. Die innovative Kraft der Start-ups ist deswegen hochinteressant und mehr als unterstützungswürdig. Mit dem Next Logistics Accelerator und dem Digital Hub Logistics bieten wir in Hamburg ein exzellentes Ökosystem.“

Die Suche hat begonnen

„Der Next Logistics Accelerator hat nun die Suche nach dem dreiköpfigen Managementteam, nach Investoren, Partnern, Sponsoren und Mentoren begonnen. Wir freuen uns über qualifizierte Vorschläge“, so Bodo Kräter von der Unternehmensberatung Skillnet. Mit dem ebenfalls von Skillnet unterstützen Aufbau des Next Media Accelerators der Deutschen Presseagentur (DPA) konnten bereits mehrere Folgefinanzierungen, zum Teil in Millionenhöhe, von europäischen und US-Investoren realisiert werden, wie es heißt.

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