Vitronic

Kamerabasierte Identifikationstechnologie beschleunigt Intralogistik

04.04.2008 | Redakteur: Jürgen Schreier

Das kamerabasierte Identifikationssystem liest bei höchsten Fördergeschwindigkeiten.

Das kamerabasierte Identifikationssystem Vipac sorgt bei intralogistischen Prozessen für noch größeren Warendurchsatz. Zur CeMAT 2008 stellt Vitronic die neueste Generation der Identifikationstechnik vor. Damit ist es jetzt erstmals möglich, selbst bei Geschwindigkeiten bis 4,5 m/s Klarschrift (OCR) und Barcodes zu lesen. Auch ist das zertifizierte Volumenvermessen über Quergurt- oder Schalensortern möglich. Das spart viele Einzelsysteme, die über Einschussbändern angebracht werden müssten.

Die automatisierte Erfassung objekt- und kundenbezogener Daten ist Basis dafür, logistische Abläufe zu optimieren. Dies geschieht mit dem vollautomatisch arbeitenden Identifikationssystem Vipac. Dieses ist modular aufgebaut und besteht aus einer Kameraeinheit, einer Rechnereinheit samt Software, sowie optional einem Volumenvermessungssystem. Sollen auch Informationen auf nicht-maschinell verarbeitbaren Sendungen automatisch erfasst werden, liest eine zusätzliche tragbare Handkamera neben Barcodes sogar Schriften. Zur CeMAT 2008 stellt Vitronic gleich drei Neuheiten vor, die das Gesamtsystem in seiner Leistungsfähigkeit weiter verbessern.

Hohe Leseraten bei maximalen Fördergeschwindigkeiten

Vipac identifiziert hand- und maschinengeschriebene Adressinformationen, 1D- und 2D-Codes mit höchsten Leseraten auf bis zu sechs Objektseiten, unabhängig von der Ausrichtung. Vipac erkennt Schriften und Codes selbst hinter welliger Folie. Vitronic-Technologie ermöglicht Identifikation bei Fördergeschwindigkeiten bis zu 4,5 m/s. Kernstück ist die neue Kameraeinheit VICAMssi2, die eine hochauflösende, dynamische Autofokus-Zeilenkamera, Auswerteeinheit und LED-Beleuchtung in einem Gerät kompakt vereint. Im Gegensatz zu Barcodescannern nimmt die Kamera mit vielfach höherer Zeilenfrequenz ein Bild des Objektes auf. Aufgrund der deutlich größeren Datendichte lassen sich selbst beschädigte und teilweise zerstörte Barcodes sowie Codes mittlerer Druckqualität mit höchster Leserate sicher identifizieren. Dafür sorgen bei Vitronic entwickelte Software-Algorithmen, die die benötigten Informationen aus den digitalisierten Bildern extrahieren.

Volumenvermessung selbst über Sortern

Volumec-Systeme vermessen das Objektvolumen dreidimensional. Sie ermitteln aus den gemessenen Breiten- und Höhenmaßen die umgebenden Maximalabmessungen des Objektes. Daraus errechnen sie die Abmessungen des kleinsten Quaders, der das Objekt umschließt. Das ermittelte Volumen ermöglicht bei länderspezifischer Zertifizierung automatische Rechnungsstellung und Revenue Recovery, Formanalyse, Beladungsoptimierung und Statistiken. Die neueste Generation der Messsysteme ermittelt das Volumen zertifiziert, selbst über Sortern wie Quergurt- und Schalensortern. Dies ermöglicht dem Anwender direkt auf Sortern das Volumen und die relevanten Paketinformationen zu erfassen. Viele Einzelsysteme auf zuführenden Fördersystemen bleiben dem Anwender dabei eingespart und sichern so einen hohen Automatisierungsgrad bei reduziertem Aufwand an ID-Technologie.

Handkamera liest neben Barcodes auch Schriften

Die tragbare Handkamera VICAMmobileOCR wird schon beim Wareneingang eingesetzt. Die ergonomische Handkamera identifiziert Daten wie Klarschrift und Codes auf Paketen und Gütern und zeigt das Bild samt Leseergebnis auf einem Monitor in Echtzeit an. Auch die VICAMmobileOCR kann mittels schnellem, intelligentem Netzwerk an Videocodierarbeitsplätze angeschlossen werden.

Vitronic auf der CeMAT 2008: Halle 27, Stand G51

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