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Beschaffung

Lieferanten und Spediteure über eine Kommunikations-Plattform steuern

 

04.02.2010 | Autor: Wolfgang Grzmehle

 

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Durchgängige Logistikprozesse sind unverzichtbar, um eine global agierende Beschaffungsorganisation zu steuern. Soll auch für den Transport maximale Transparenz sichergestellt werden, ist es hilfreich, nicht nur Lieferanten, sondern auch Spediteure über eine Kommunikations-Plattform in die Supply Chain einzubinden.


Die Schnittstelle zwischen dem Aufzügehersteller Schindler und seinen Transportdienstleistern garantiert einen verlässlichen und effizienten Supply-Chain-Prozess. Bild: Schindler
Die Schnittstelle zwischen dem Aufzügehersteller Schindler und seinen Transportdienstleistern garantiert einen verlässlichen und effizienten Supply-Chain-Prozess. Bild: Schindler
Um seine führende Marktposition in einem preissensitiven Marktumfeld zu erhalten, verbessert Schindler, Hersteller von Fahrtreppen und Aufzügen, kontinuierlich seine Unternehmensprozesse. Dies betrifft auch die Beschaffung, die eine erhebliche Rolle im Hinblick auf Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens spielt.

Der Schindler-Konzern mit Hauptsitz im schweizerischen Ebikon ist mit rund 45 000 Mitarbeitern in mehr als 1000 Geschäftsstellen in 140 Ländern vertreten. Darüber hinaus gehört auch die Großhandels- und Logistikunternehmensgruppe Also zum Konzern. Der Bereich Beschaffung ist als globales Netzwerk von Produktgruppen- und Länderteams organisiert und wird vom Ressort Corporate Purchasing geleitet. Die strategische Bedeutung des Einkaufs wird besonders beim Blick auf das Beschaffungsvolumen deutlich: Dieses beläuft sich für den Kernbereich Aufzüge und Fahrtreppen auf mehrere Milliarden Schweizer Franken.

Schindler setzt auf langfristige Partnerschaften mit Lieferanten

Um eine erfolgreiche Umsetzung der Strategien für die Komponenten- und Systembeschaffung zu gewährleisten, setzt Schindler auf langfristige Partnerschaften mit den Lieferanten. Dabei fokussiert sich das Unternehmen auf folgende strategische Leitlinien:

1. Weitgehende Bündelung von Bedarfen und Konsolidierung der Ausgaben;

2. Entwicklung von Schlüssellieferanten und Sourcing in Ländern mit den attraktivsten Konditionen;

3. Regelmäßige Lieferantenverhandlungen mit Definition von Zielpreisen;

4. Unterstützung von Innovation durch Einbezug der Lieferanten in den Entwicklungsprozess;

5. Konsequente Umsetzung der Make-or-Buy-Strategie;

6. Optimierung von Methoden und Instrumenten für die gesamte Supply Chain.

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Redakteur/Autor: Claudia Otto
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