31.05.12 | Autor / Redakteur: Thomas Wölfle / Claudia Otto

Produktinnovationen entstehen oft kollaborativ aus der Integration von Spezialisten in Entwicklungsnetzwerke – auch über Funktions-, Organisations- und Unternehmensgrenzen hinweg. Unternehmen benötigen daher hoch skalierbare sowie belastbare Infrastrukturen für diese übergreifende Wertschöpfung.
Straffe Time-to-Market-Vorgaben verlangen eine ganzheitliche Planung und Steuerung von Entwicklungsprozessen. Gleichzeitig erfordern geringere Wertschöpfungstiefen einen durchgängigen Informations- und Datenaustausch mit Partnern und Lieferanten. Projekt- und IT-Verantwortliche sind gefordert, heterogene Systeme und Formate zu konsolidieren, um Mehraufwendungen durch Datenredundanz oder veraltete Datenstände zu vermeiden. Nur so gelingt die Synchronisation organisatorisch oder räumlich verteilter Projektparteien, zu denen in erster Linie verteilte Fachbereiche und Zulieferer sowie gleichrangige Kooperationspartner gehören.
Um die Komplexität moderner Produktentstehungsprozesse zu meistern, setzen Hersteller auf ein integratives und kollaboratives Cross Company Project Management (CCPM), das die Heterogenität von Daten und Kommunikationsbrüche zwischen Abteilungen, Standorten und Unternehmen überwindet. Dafür stehen heute klassische Infrastrukturen und moderne Cloud-Anwendungen zur Wahl.
Die Abstimmung mit Entwicklungspartnern über einen manuellen Dokumentenaustausch bedeutet Zeitverlust in der Projektplanung und -steuerung. Das Verfahren ist tendenziell fehlerbehaftet und zu schwerfällig, um Schieflagen im Projektverlauf reaktionsschnell zu korrigieren. Zur unternehmensübergreifenden Steuerung von Terminen, Risiken und Maßnahmen ist eine einheitliche, datenbankgestützte Plattform am besten geeignet.
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