Trailertelematik

Kasasi will OEM-Geschäft ausbauen

05.07.12 | Redakteur: Bernd Maienschein

Kasasi-Geschäftsführer Markus Lechner will das Geschäft mit den Nfz-Herstellern in den nächsten zwölf Monaten gezielt ausbauen.
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Kasasi-Geschäftsführer Markus Lechner will das Geschäft mit den Nfz-Herstellern in den nächsten zwölf Monaten gezielt ausbauen. (Bild: Kasasi)

Der Telematikspezialist Kasasi will sein Geschäft mit Nutzfahrzeugherstellern die nächsten zwölf Monate gezielt ausbauen. Wie der Betreiber der hardwareunabhängigen Datenbank Nic-Base mitteilt, ergeben sich durch die „aus betriebswirtschaflichen Gründen rasch zunehmende Ausstattung von Sattelaufliegern mit Telematikboxen interessante Wachstumspotenziale“.

„Telematikboxen werden in naher Zukunft herstellerseitig in jedem neuen Trailer Standard sein. Allerdings muss der Käufer entscheiden können, wie und wo er das mitgelieferte System nutzen und auswerten will. Denn als Anwender benötigt er eine flexible und nicht unbedingt immer nur die jeweilige Herstellerlösung,“ so der Kasasi-Geschäftsführer Markus Lechner.

Telematikanbieter werden immer anspruchsvoller

Auch zeichne sich laut einer Studie des Telematikexperten Prof. Karl-Heinz Dudek (Duale Fachhochschule Baden-Württemberg, Ravensburg) eine Trennung der Telematikdomänen „Fahrzeuge“ und „Geschäftsprozesse“ in zwei parallele Systemwelten schon klar ab. Die beiden führenden Aufliegerhersteller Krone und Schmitz Cargobull seien schon seit Jahren im Telematikbereich aktiv und verfügten mit T-Control und Cargobull Telematics über etablierte Hausmarken. Und auch Kögel offeriere durch eine Kooperation mit Wabco jetzt seine eigene Haustelematik. Lechner: „Nutzfahrzeugproduzenten sollten ihre Trailertelematik unbedingt im eigenen Namen anbieten.“

Telematikanwender seien aber inzwischen immer anspruchsvoller und kritischer geworden. Im Zuge ihrer Kundenorientierung müssten Fahrzeughersteller deshalb eine unabhängige Telematikplattform anbieten, die nicht nur eigene, sondern alle in den üblichen speditionellen Mischfuhrparks vorhandenen Zugmaschinen- und Aufliegerdaten sammele, bündele und neutral auf einen Blick in einer einzigen Internetanwendung visualisiere. Lechner: „Nur so lässt sich das für Disponenten sehr zeit- und somit kostenintensive Hin- und Herjonglieren zwischen diversen Herstellerplattformen sehr effektiv vermeiden.“

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