Unterhaltungselektronik

Logistikstrategie für 80 Mio. I-Phone 5

18.07.12 | Redakteur: Robert Weber

Die aktuelle Generation des I-Phones kommt noch mit zwei Display-Zulieferern in der Kette aus. Doch Apple will anscheinend die Supply Chain straffen und setzt auf neue Technik.
Die aktuelle Generation des I-Phones kommt noch mit zwei Display-Zulieferern in der Kette aus. Doch Apple will anscheinend die Supply Chain straffen und setzt auf neue Technik. (Bild: Apple)

Die Apple-Fans warten schon gespannt auf das neue I-Phone 5. Weltweit soll das Smartphone zum Verkaufsschlager werden. Analysten prognostizieren rund 80 Mio. Verkäufe des Telefons. Das fordert neue Logistikstrategien. Apple setzt dabei auch auf Hightech.

Der Apfel-Konzern setzt direkt an der Supply Chain an, um Kosten und Zeit zu sparen. Die englischsprachige Website „product-reviews“ berichtet, dass das US-Unternehmen auf weniger Zulieferer in der Wertschöpfungskette setzt. Die Idee: Apple soll der neuen „In-Cell“-Technik vertrauen, heißt es. Diese soll die Logistikprozesse vereinfachen.

Nur ein Zulieferer für das Display des I-Phone 5

Hinter dem Begriff verbirgt sich der Plan, für die Displays des Smartphones nur noch einen Zulieferer zu wählen. In der Vergangenheit nutzte das Unternehmen einen Hersteller für das LCD-Display und einen weiteren für das Touchpanel. Durch die Neuentwicklung spart sich Apple einen kritischen Zwischenschritt in der Supply Chain ein und gleichzeitig soll es die neue Technik ermöglichen, das Display 0,5 mm dünner zu gestalten, berichtet Daniel Chubb.

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