Internet der Dinge

Wie das IoT die Lagerhaltung zum Wettbewerbsvorteil macht

| Autor / Redakteur: Daniel Dombach / Bernd Maienschein

Die Masse macht's: Große Lagerflächen, mehr Artikel und mehr Personal erfordern einfache, sichere Technik für die Kommissionierung.
Die Masse macht's: Große Lagerflächen, mehr Artikel und mehr Personal erfordern einfache, sichere Technik für die Kommissionierung. (Bild: Zebra)

Die Lagerhaltung ist im Wandel. Das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) beinhaltet vielfältige Lösungsmöglichkeiten für Unternehmen, ihre betrieblichen Abläufe auf die Chancen abzustimmen, die ihnen die vierte industrielle Revolution in Zukunft bietet. Die mobile Datenerfassung spielt dabei eine wichtige Rolle.

Im Grunde ist Logistik ein einfaches Konzept – es geht um die Lagerung von Waren oder Materialien und um deren Transport von einem Ende der Lieferkette zum anderen. Aber in der Welt von heute, morgen oder in fünf Jahren ist Logistik alles andere als einfach. Aufgrund von größeren Lagerflächen, mehr Personal, mehr lagerhaltiger Artikel und der Notwendigkeit, Lieferungen über viele Kanäle zu koordinieren, benötigt die Branche neue Wege zur Verbesserung der Arbeitsprozesse. Im folgenden Artikel soll erläutert werden, wie Logistikunternehmen dank Internet-of-Things-(IoT-)Lösungen Betriebsabläufe umgestalten und Nutzen aus der „vierten industriellen Revolution“ ziehen können.

Der Drang nach größer, besser, schneller

Bisher wurde das Lager als Kostenstelle betrachtet, bei dem der Fokus auf Kostenreduktion durch Beseitigung von Ineffizienz lag. Diese Ansicht befindet sich im Wandel. Der Hauptgrund dafür ist, dass in vielen Märkten – insbesondere im Einzelhandel und in der Produktion – die schnellere Bearbeitung und Lieferung von Bestellungen einen klaren Wettbewerbsvorteil darstellt. Doch bei der Umstrukturierung des Lagers, um die steigende Nachfrage nach Lieferung am nächsten Tag oder am selben Tag zu bedienen, müssen Barrieren überwunden werden.

Eine der größten Herausforderungen ist die reine Größe heutiger Lager. Wie können die Mitarbeiter sich hier bewegen, um Waren schneller zu finden und zu konfektionieren? Zudem besteht heute der Wunsch nach maximaler Transparenz und damit der Fähigkeit, den Status jedes Artikels in der gesamten Lieferkette jederzeit überwachen zu können. Diese Informationen sind unabdingbar, wenn das Lager seine Rolle als „Kommandozentrale“ erfüllen soll, wo Lieferungen und Retouren von Bestellungen aus verschiedenen Kanälen koordiniert werden.

Automatisierung ist absolut notwendig

Außerdem zeigt die Menge der verarbeiteten Waren, dass eine Automatisierung heutzutage absolut notwendig ist. Es gibt immer noch Lager, die Papier zur Bestellverwaltung nutzen. Dies ist nicht länger wettbewerbsfähig. Darüber hinaus sind ältere Mobil-Computer eventuell nicht mehr in der Lage, eine reibungslose Kommissionierung großer Mengen zu ermöglichen. So werden viele Logistikunternehmen ihre Technologie im Lager in nächster Zeit erneuern müssen, um mit den sich wandelnden Anforderungen mitzuhalten. Es lassen sich fünf Punkte ableiten, über die Unternehmen jetzt nachdenken müssen, um das IoT im eigenen Geschäft zu implementieren.

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IoT im Lager

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