Ersatzteillogistik

AKL für mehr als 10.000 Positionen pro Tag

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Im zentralen Ersatzteillager von Weishaupt in Schwendi realisiert Witron ein neues AKL mit 80.000 Stellplätzen.
Im zentralen Ersatzteillager von Weishaupt in Schwendi realisiert Witron ein neues AKL mit 80.000 Stellplätzen. (Bild: Weishaupt)

Im Dezember 2015 ist die strategische Entscheidung gefallen, das 1994 von Witron gebaute, zentrale Ersatzteil-Logistikzentrum von Max Weishaupt, einem Spezialisten für Brenner, Heiz- und Brennwertsysteme, Wärmepumpen und Gebäudeautomation, zu modernisieren.

Ziel ist, den Servicelevel für sämtliche Vertragshändler weltweit auch zukünftig auf höchstem Niveau zu halten – also eine Vielzahl der Kunden schon am Folgetag der Bestellung mit Ware aus einem Sortiment von über 62.000 verschiedenen Artikeln zu beliefern. Den Auftrag für die gesamtverantwortliche Umsetzung der Erweiterung und Modernisierung erhielt erneut der Generalunternehmer Witron Logistik + Informatik aus Parkstein.

Projektschwerpunkt ist der Neubau eines 1600 m² großen automatischen Kleinteilelagers (AKL), aus welchem sowohl die Teiledistribution erfolgt, als auch die Produktion versorgt wird. Es umfasst zwölf Gassen mit insgesamt 80.000 Behälterstellplätzen. Zentrales Logistikelement ist das Witron-Order-Picking-System (OPS). Die Kommissionierung von mehr als 10.000 Auftragspositionen pro Tag erfolgt nach dem Prinzip „Ware-zur-Person“ an fünf multifunktionalen Arbeitsplätzen, sowie an sieben Packplätzen – gestaltet nach den hohen ergonomischen Anforderungen von Weishaupt. Pro Arbeitsplatz werden gleichzeitig mehrere Bestellungen parallel kommissioniert. Transportkosten spart Weishaupt dadurch, dass verschiedene Aufträge eines gleichen Kunden oder einer Ausliefertour mit Hilfe eines eingassigen automatischen Order Consolidation Buffers zusammengeführt werden

Der Liefer- und Leistungsumfang von Witron beinhaltet die komplette Planung und Realisierung sämtlicher Erweiterungs-, Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen sowie deren IT- und steuerungstechnische Anbindung. Ein Großteil der neuen hochdynamischen Fördertechnikelemente wird von der Witron-Tochter FAS entwickelt und produziert. Die Inbetriebnahme ist im September 2017 geplant.

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