Schwergutumschlag

Schwergüter am Regensburger Haken

| Redakteur: Sebastian Hofmann

Die Hafenkräne des Bayernhafen Regensburg im Einsatz. Im Twinverfahren verladen sie das 55 t schwere Schleusentor für den Weitertransport nach Rumänien.
Die Hafenkräne des Bayernhafen Regensburg im Einsatz. Im Twinverfahren verladen sie das 55 t schwere Schleusentor für den Weitertransport nach Rumänien. (Bild: Bayernhafen Regensburg / altrofoto Uwe Mossburger)

In kurzer Zeit ereigneten sich zwei Schwergutumschläge im Bayernhafen Regensburg. Ein Autokran und zwei Schleusentore wurden für den Weitertransport verladen.

Innerhalb von zwei Wochen wurden im Bayernhafen Regensburg mehrere Schwergüter umgeschlagen. Anfang Juli hing ein Autokran mit einem Gewicht von 44 t selbst am Haken und wurde für einen Empfänger in Bulgarien von zwei Hafenkränen in ein Binnenschiff verladen. In der Woche zuvor waren am Hafen bereits zwei Schleusentore umgeschlagen worden. Die 15,3 m langen, 4,2 m hohen, 4,65 m breiten und 55 t schweren Werkstücke waren für die Cernadova-Schleuse in Rumänien bestimmt. Für die Verladung setzte man zwei Hafenkräne am Westhafen ein, die im Twinverfahren arbeiteten.

Der lange Weg der Schleuse

Zuvor hatten man die in Plauen produzierten Schleusentore per Lkw nach Regensburg geliefert. Für die Reise von Regensburg zum Zielort in Rumänien plante man zehn bis zwölf Tage ein. Ausgerichtet wurde der Umschlag von der im Regensburger Hafen ansässigen DTU Donau-Transport- und Umschlagsgesellschaft. Das Unternehmen ist ein Zusammenschluss von Kühne+Nagel und der Main-Schifffahrts-Genossenschaft MSG. Für die Verschiffung war die Panta Rhei Befrachtungs- und Speditions GmbH verantwortlich.

Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der Bayernhafen Gruppe, unterstreicht den organisatorischen Nutzen solcher Schiffstransporte: „Schwere und großvolumige Güter lassen sich auf dem Binnenschiff sicher und umweltschonend transportieren. Dagegen sind Schwertransporte auf der Autobahn erheblich aufwendiger.“ Durch die gute Erreichbarkeit der Häfen der Bayernhafen Gruppe seien die entsprechenden Standorte ein wichtiger Knotenpunkt für den Anlagen- und Maschinenbau.

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