Industrie 4.0

Serviceportal für Krane und Hebezeuge

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Sowohl Kunden als auch die Konecranes-Servicetechniker können die Daten über jedes internetfähige Gerät mit Webbrowser abrufen, also auch mit Tablets oder Smartphones.
Sowohl Kunden als auch die Konecranes-Servicetechniker können die Daten über jedes internetfähige Gerät mit Webbrowser abrufen, also auch mit Tablets oder Smartphones. (Bild: Konecranes)

Konecranes bringt mit „yourKonecranes“ ein neues Serviceportal auf den Markt und will so beim Thema Industrie 4.0 punkten. Mit dem webbasierten Portal können Kunden dem Unternehmen zufolge alle servicerelevanten Daten gebündelt und übersichtlich abrufen.

„Die Vision der Vernetzung von Maschinen, Internet und Servicedaten hatten wir bereits vor zehn Jahren. Jetzt ist es real, dass wir in Deutschland das neue webbasierte Serviceportal anbieten können“, sagt Nico Zamzow, General Manager Service Deutschland bei Konecranes. Den Kunden soll es so möglich sein, die Servicedaten ihrer Krananlagen innerhalb der Wartungsvereinbarung übersichtlich über das Webportal „yourKonecranes“ abzurufen. Voraussetzung für den Launch des Serviceportals war eine direktere Serviceausrichtung der internen Organisation, die über Jahre weltweit unter dem Titel „OneKonecranes“ vorangetrieben wurde. Die Servicemitarbeiter von Konecranes profitieren dabei von vereinheitlichten Prozessen und einer konzernweit integrierten, leistungsstarken sowie zugleich anwenderfreundlichen IT-Infrastruktur, die die technische Basis für das Serviceportal „yourKonecranes“ ist, so das Unternehmen.

Alle Servicedaten auf einen Blick

Über das neue Portal „yourKonecranes“ können Servicekunden von Konecranes künftig alle servicerelevanten Daten ihrer Krane und Hebezeuge einsehen und das kostenfrei. Dazu gehören Wartungs- und Prüfberichte, bisherige und künftige Wartungstermine, Mängellisten sowie abgeschlossene und kommende Instandhaltungs- und Reparaturaufträge inklusive der Kosten pro Wartungsvereinbarung. „Damit erhält der Begriff Transparenz im Service eine neue Dimension“, so Zamzow. „Der Kunde hat hier nicht nur alle Servicedaten seiner Krananlagen im Blick, sondern kann genau nachvollziehen, welcher Service wann und zu welchem Preis von uns geleistet wurde. Mit nur einem Mausklick kann er anstehende Aufgaben übermitteln. Das spart Zeit und Kosten, erhöht die Effizienz sowie Verfügbarkeit der Kran- und Hebetechnik und somit natürlich die Produktivität.“

Mit diesem Informationsangebot, das nach den ersten Pilotversuchen in Großbritannien und Finnland jetzt auch in Deutschland angeboten wird, will Konecranes zum Vorreiter der Branche werden. Bei aktuellen Serviceleistungen ist der Kunde immer über den Status der Arbeiten im Bilde. Auf der Übersichtsseite des Webportals „yourKonecranes“ finden Nutzer die Informationen zu ihrer Kranflotte kompakt dargestellt. Einen detaillierten Überblick finden sie in den Einzelansichten zu den jeweiligen Kranen. Besonders im Laufe der Zeit erhält der Kunde somit die ganze Servicehistorie seiner Kran- und Hebetechnik gebündelt zusammengefasst. „Sowohl Kunden als auch die Konecranes-Servicetechniker können die Daten über jedes internetfähige Gerät mit Webbrowser abrufen, also auch mit Tablets oder Smartphones“, erläutert Zamzow.

Kunden profitieren von Serviceregionen

Neben der Vereinheitlichung von Prozessen und ihrer Bündelung in leistungsstarken IT-Systemen hat Konecranes in Deutschland im Zuge von „OneKonecranes“ die sechs neuen Serviceregionen Nord, West, Ost, Süd, Südwest und Südost geschaffen. „Der Vorteil dabei ist, dass Kunden jetzt in jeder Serviceregion alle Leistungen und Kompetenzen direkt und noch schneller erhalten. Zuvor hatten wir bundesweit 22 Niederlassungen, wobei natürlich jeder Standort nicht unser ganzes Portfolio abbilden konnte“, sagt Nico Zamzow. „Die Nähe zu unseren Kunden werden wir beibehalten, schließlich ist das ein großer Trumpf. Dem Kunden steht nun eine größere Anzahl von Servicetechnikern zur Verfügung. Das ist gerade für das Thema Rufbereitschaft und Störfälle ein Vorteil.“ „OneKonecranes“ hat auch intern zu einer stärkeren Vernetzung geführt. Beispielsweise sind allein 400 Mitarbeiter in fünf Tagen im europäischen Training Center von Konecranes in Dreieich bei Frankfurt geschult worden.

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