Warehouse Management

Software soll Logistikanlagen bis zu fünf Mal schneller machen

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Mit der Warehouse-Management-Software Klinkware präsentiert die Klinkhammer Group eine neue Generation der Lagerverwaltungssoftware und Materialflusssteuerung.
Mit der Warehouse-Management-Software Klinkware präsentiert die Klinkhammer Group eine neue Generation der Lagerverwaltungssoftware und Materialflusssteuerung. (Bild: Klinkhammer)

Im Rahmen des dritten Klinkhammer Intralogistik Tags (KIT) stellte der Spezialist für Intralogistiklösungen die neueste Version seiner Warehouse-Management-Software, die jetzt den Namen Klinkware trägt, vor. Diese soll vor allem in den Bereichen Schnelligkeit, intuitive Bedienung und schlanke Touchscreensteuerung neue Maßstäbe setzen.

Veranstaltet wurde der KIT in diesem Jahr in Wolfsburg, wo Klinkhammer für den Logistikexperten Hansmann den Bau eines neuen Standorts für die Versorgung der Montagelinien des VW Werkes verantwortete. Hier werden die Motor- und Innenraumkabel für die Fahrzeuge, die ab ihrer Produktion einem individuellen Auto zugeordnet sind, zusammengeführt und dann just in sequence ans Band geliefert. Dabei kommt es besonders auf eine hohe Verfügbarkeit der Anlage an, da ein Ausfall sehr schnell zu Bandstillständen bei VW führen würde. Deshalb verfügt der Standort unter anderem über zwei AKL, von denen eines als Hochverfügbarkeitslager ausgelegt ist. Alle weiteren Details zur Anlage finden Sie im folgenden Beitrag:

Just-in-sequence lässt die Kosten purzeln

Automatisches Kleinteilelager

Just-in-sequence lässt die Kosten purzeln

16.11.15 - Hansmann Logistik ist Spezialist für sämtliche Waren- und Informationsflüsse entlang der Supply Chain in der Automobilindustrie. Mit Klinkhammer realisierte das Unternehmen in nur 15 Monaten ein vollständig automatisiertes Just-in-Sequence-Lager in Wolfsburg. Die Vorteile: höhere Zuverlässigkeit, schnellere Prozesse und gesunkene Kosten. lesen

Komplette Neuentwicklung

Ein weiteres Highlight der Veranstaltung war die angesprochene Vorstellung des neuen Softwarelösung Klinkware, bei der es sich um die neueste Version der Lagerverwaltungssoftware DC21 handelt. „Das schnelle Kraftpaket Klinkware wurde komplett neu entwickelt und basiert auf modernster Technologie und Softwarearchitektur“, erklärt Frank Bennemann, Geschäftsführer der AK Warehouse Solutions, einem Teil der Klinkhammer Group, dazu. „Die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Steuerungsaufträgen in Form von SPS-Telegrammen ist bis zu fünf Mal schneller als im bisherigen System.“ Ein besonderes Augenmerk haben die Spezialisten nach eigenen Angaben auf die leichte Bedienbarkeit mittels Touch-Panels, Tablets und Staplerterminals sowie die ergonomische Benutzeroberfläche der stationären und webbasierten Version gelegt.

Kurze Einarbeitung dank intuitiver Steuerung

Die mobile Touch-Variante funktioniert demnach ähnlich wie eine handelsübliche App. Mit der Slidefunktion wird aufwendiges Scrollen vermieden, der Wischfinger navigiert mühelos durch Listen, durch Antippen zoomen relevante Funktionen auf. Skalierbare Ansichten bieten mit der One-Page-Funktion die Möglichkeit, sich mit einem Touch für eine Gesamtansicht oder eine Teilansicht zu entscheiden, so Klinkhammer. Die schlanke und einfach zu bedienende Software soll dem Anwender das Handling so erheblich erleichtern und Zeit sparen.

Die Menüs der stationären PCs und der Webversion sind demnach logisch aufgebaut, selbsterklärend und somit eine gute Grundlage für das tägliche Arbeiten. Symbole und eine grafische Führung durch die Lagerverwaltungsprozesse ermöglichen eine schnelle und leichte Orientierung innerhalb der Software. Dadurch will das Unternehmen Einarbeitung des Anwenders auf ein Minimum reduzieren.

Parallele Aufgabenverteilung für mehr Geschwindigkeit

Durch die komplett neue Technologieplattform soll die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Steuerungsaufträgen in Form von SPS-Telegrammen um ein Vielfaches schneller geworden sein als es beim bisherigen System der Fall war. Bei Tests mit 4 SPS-Steuerungen gleichzeitig konnten etwa 50 Telegramme pro Sekunde und SPS empfangen und ebenso schnell beantwortet werden. Dies entspricht einem Durchsatz von 400 empfangenen und gesendeten Telegrammen pro Sekunde. Dieser Geschwindigkeitszuwachs wird dadurch erreicht, dass die Aufgabenverarbeitung nicht sequenziell, sondern parallel erfolgt und daher mehr Steuerungsaufträge in der gleichen Zeit abgearbeitet werden können.

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