Transparente Inventarisierung von Anlagevermögen

| Autor / Redakteur: Torsten Schmitz / Bernd Maienschein

Dank metallischer Etiketten ist die zuverlässige Gütererfassung per Handheld möglich. Das Labelling erfolgt dabei auf robuster Basis.
Dank metallischer Etiketten ist die zuverlässige Gütererfassung per Handheld möglich. Das Labelling erfolgt dabei auf robuster Basis. (Bild: Vaillant)

Um den eigenen Inventurprozess zeitlich zu optimieren und die Gütererfassung eindeutig zu quittieren, entschied sich die Vaillant Group, ein Anbieter von Heizsystemen, auf ein modernes und digitales System umzurüsten, und beauftragte dafür den Auto-ID-Spezialisten Opal.

Die Vaillant Group ist ein international agierender Konzern mit den Schwerpunkten Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik. Als einer der weltweiten Markt- und Technologieführer entwickelt und produziert das Unternehmen maßgeschneiderte Produkte und Systeme und erbringt Dienstleistungen für Wohnkomfort. Seit seiner Gründung 1874 befindet sich Vaillant in Familienbesitz.

Die Inventarisierung erfolgte bei der Vaillant Group bisher manuell auf Papierlisten durch dafür bestimmte Mitarbeiter. Die Gegenstände waren mit Papierschildern versehen, die mit einer gedruckten Inventarnummer versehen wurden. Eine elektronische Erfassung war nicht möglich.

„Hier ergab sich schon das erste Problem, denn im Prinzip gab es keinen verlässlichen Nachweis, ob das jeweilige Gut vorhanden war oder nicht. Es fehlte eine 100%ige elektronische Quittierung“, so der Projektmanager.

Neues System: robust und zuverlässig

Zudem sorgten die verwendeten Papierlabels bei einigen Anlagengütern für Probleme. Denn speziell im Industriebereich müssen beispielsweise Industriewerkzeuge mit chemischen und anderen starken Mitteln gereinigt werden, wodurch die Papierschilder oft beschädigt wurden. Auch hier war eine robuste beziehungsweise industriebeständige Lösung gefordert, um entsprechende Produkte zu kennzeichnen.

Für das neue System wünschte sich die Vaillant Group eine komplette Integration des Inventurprozesses in SAP. Gemäß dem Kiss-Prinzip (keep it simple and stupid) war daher eine Schnittstellenlösung zu SAP nicht gewünscht. Zudem sollte der Gütererfassungsprozess nicht mehr händisch, sondern digital mit Handhelds erfolgen. Zur eindeutigen Erfassung sollten alle Labels daher zusätzlich zur Klarschrift einen Datamatrix-Code enthalten. Das Labelling der Anlagengüter sollte im Rahmen stark beanspruchter Geräte zudem auf robuster Basis erfolgen: Metalletiketten wurden unabdingbar. Ziel war es, den Prozess der Inventarisierung transparenter zu machen und eine saubere Übertragung der AV-Stammdaten ins SAP zu ermöglichen. Dazu wünschte sich die Vaillant Group Sicherheit und Verlässlichkeit im Scanprozess durch eindeutige Erfassung jedes Gegenstandes. Eine zeitlich optimierte Gesamterfassung aller Gegenstände war obligatorisch.

Starker Partner gesucht

Nach intensiver Recherche und Auswahlverfahren wurde man auf den Auto-ID-Experten Opal aufmerksam. Softwareseitig sah Opal für das SAP-System der Vaillant Group ein SAP-Add-on vor, welches für die Überspielung der Inventurdaten ins SAP dient. Als zweites Software-Tool sollte das Datentransfer-Tool Opal Sync zum Einsatz kommen, das eine Schnittstelle zum Add-on und dem mobilen Datenerfassungsgerät (MDE) bildet und dem flüssigen Datenaustausch zwischen Hard- und Software dient. „Durch die Auswahl der SAP-integrierten Lösung hat die Vaillant Group nun eine komplett integrierte Lösung in SAP. Mit dem Opal Sync stellen wir für die Vaillant Group zudem sicher, dass automatische Up- und Downloads zum SAP-System erfolgen können und somit die gewünschte Verlässlichkeit erfüllt ist“, so der Key Account Manager bei Opal.

Hardwareseitig empfahl Opal das Handheld MC55 von Zebra, da sich die Vaillant Group eine kleine und handliche Version wünschte. Zudem eignet sich der MC55 durch seinen robusten Aufbau auch für anspruchsvolle Industrieumgebungen. „Der Zebra MC55 kombiniert Walkie-Talkie, mobilen Computer, Barcodescanner und Kamera in einem robusten und professionellen Gerät mit einem benutzerfreundlichen, ergonomischen Design. Somit ist dieser für die Prozesse der Vaillant Group prädestiniert“, erklärt der Key Account Manager.

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