Verpackungstechnik

Holzmechaniker für Packmittel – Ein Job mit guter Perspektive

| Redakteur: Bernd Maienschein

Ein Auszubildender in einem Betrieb der Holzpackmittel-Branche.
Ein Auszubildender in einem Betrieb der Holzpackmittel-Branche. (Bild: HPE)

Wer Lust auf das Naturmaterial Holz hat und mit handwerklichem Geschick aufwarten kann, für den gibt es einen Job mit echten Perspektiven: den Zukunftsberuf „Holzmechaniker in der Packmittelindustrie“.

Die Ausbildung zum Holzmechaniker in der Packmittelbranche wurde erst im vergangenen Jahr grundlegend modernisiert. Sie dauert insgesamt rund drei Jahre. „Benötigt wird dafür mindestens ein Hauptschulabschluss und man sollte zudem mit Zahlen, Maßen, technischen Zusammenhängen und natürlich auch mit seinen Kolleginnen und Kollegen gut klarkommen“, sagt Jan Kurth, Geschäftsführer des Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackungen (HPE) e.V. in Bonn. Wer den Ausbildungsvertrag in der Hand hält, darf sich auf eine spannende Zeit freuen: Im Vordergrund steht der Werkstoff Holz, dessen manuelle und maschinelle Bearbeitung der Azubi im Laufe der Lehre von der Pike auf lernt. Dazu kommt der richtige Umgang mit den weiteren in der Packmittelbranche verwendeten Materialien wie Metallelementen und Kunststoffteilen, die bei der Konstruktion besonderer Verpackungen Verwendung finden. „Neben der Arbeit im Betrieb wartet natürlich noch der obligatorische Besuch der Berufsschule auf den Azubi“, so Kurth.

Abwechslung und Kreativität im Beruf

Außerdem gebe es für die Auszubildenden im dritten Lehrjahr einen überbetrieblichen Kurs, der dazu dient, das bisher erworbene Wissen intensiv zu vertiefen. Für besonders computeraffine Jugendliche gibt es darüber hinaus eine freiwillige Zusatzqualifikation im Bereich CAD-Zeichnung und CNC-Programmierung. Wer das alles geschafft hat, der ist zu einem spezialisierten Profi für die Herstellung von individuellen Holzverpackungen, Paletten und Kabeltrommeln geworden, der mit Sicherheit in der Branche heiß umworben wird. Egal, ob es dann Kleinteile für die heimische Autoindustrie sind, die verpackt werden müssen, oder große technische Anlagen, die auf riesigen Containerschiffen in die ganze Welt verschickt werden: Abwechslung und Kreativität im Job sind dem Holzmechaniker in der Packmittelbranche immer garantiert.

Ergänzendes zum Thema
 
Karrierechancen durch Weiterbildung
Dachzeile

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43827933 / Verpackungstechnik)