Interpack 2017

Verpackungsvielfalt im „House of Krones“

| Redakteur: Bernd Maienschein

Die Verpackungsmaschine Varioline ersetzt bis zu sechs Einzelmaschinen.
Die Verpackungsmaschine Varioline ersetzt bis zu sechs Einzelmaschinen. (Photo: Krones)

Auch auf der Interpack wird das „House of Krones“ errichtet – zumindest virtuell. Es stellt die fünf Krones-Kernbereiche dar: die Digitalisierung als Dach und Überbau, Prozesstechnik, Abfüll- und Verpackungstechnik sowie Intralogistik als das Nutzgebäude und den Lifecycle Service als Basis.

Maschinentechnisch steht in Düsseldorf 2017 die Verpackungsmaschine Varioline im Vordergrund. In der abfüllenden Industrie geht es häufig darum, einzelne Behälter zunächst in Multipack-Gebinde zu setzen und diese dann in eine geeignete Verkaufs- oder Umverpackung zu verpacken. Eine einzige Varioline-Maschine ersetzt dabei bis zu sechs konventionelle Einzelmaschinen mit Transporttechnik. Damit lassen sich bis zu dreistufige Verpackungsprozesse mit nur einer einzigen Maschine realisieren. Platzersparnis bei der Aufstellung, geringerer Wartungsaufwand und weniger Bedienpersonal sind die logische Konsequenz. Der Varioline-Baukasten besteht aus den drei Modulen Kartonier-, Zuführ- und Basismodul. Dieser modulare Aufbau bietet Flexibilität, die Maschine verarbeitet bis zu 52.000 Behälter pro Stunde.

Export braucht Auswahl

Die belgische Spezialbrauerei De Brabandere ist eine von mehr als 30 Abfüllbetrieben, die bereits positive Erfahrungen mit der Varioline machen konnten. Sie füllt 23 Biere und produziert dank Varioline bis zu 34 verschiedene Packungen – und das auf nur einer einzigen Linie. Die große Auswahlmöglichkeit bei der Verpackung benötigt die Brauerei speziell für den Export.

Braumeister Yves Benoit zeigt sich nach Krones-Angaben regelrecht begeistert von der Varioline: „Sie ist das Nonplusultra für eine Brauerei unserer Größenordnung. Wir können unsere Kunden schneller beliefern. Die Qualität der Verpackung ist besser und das automatisierte Verpacken deutlich kostengünstiger. Wir verursachen einen geringeren CO2-Footprint, da Zwischentransporte zum Umverpacken wegfallen. Die Varioline lässt sich zügig auf andere Formate umbauen. Diese Linie ermöglicht es uns, vor allem bei der Endverpackung deutlich flexibler zu agieren.“

Krones AG, Halle 14, Stand E33

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