KEP-Dienste

Zusendung per Fuß und Fahrrad

| Redakteur: Sebastian Hofmann

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (l.), der Paketzusteller Marcello Succu (2. v. l.), der Generalbevollmächtigte von UPS Deutschland Frank Sportolari (3. v. l.) und der BMW-Bereichsleiter Forschung Gerd Schuster (r.) präsentieren die Mini-Verteilcontainer.
Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (l.), der Paketzusteller Marcello Succu (2. v. l.), der Generalbevollmächtigte von UPS Deutschland Frank Sportolari (3. v. l.) und der BMW-Bereichsleiter Forschung Gerd Schuster (r.) präsentieren die Mini-Verteilcontainer. (Bild: Marcus Schlaf)

UPS hat in München die Paketzustellung per Fahrrad gestartet. Dadurch sollen Emissionen eingespart und Lärmbelastungen durch den Versandhandel reduziert werden.

In der Münchner Innenstadt verteilt UPS ab jetzt Pakete per Fahrrad. Mithilfe von Mini-Verteilercontainern können Sendungen per Fuß und Fahrrad zugestellt werden. Ziel des Projekts ist die Einsparung von Emissionen und die Reduzierung von Lärmbelastungen für die Anwohner. Ähnliche Liefersysteme hat UPS bereits in Offenbach, Hamburg und einer Reihe weiterer Städte etabliert.

Umsetzung im Rahmen der „City2Share“-Initiative

Die Einführung des Liefersystems erfolgt als Teilelement der öffentlich-privaten Kooperation „City2Share“. Ein Zusammenschluss der Stadt München mit lokalen Wissenschaftlern und Industriepartnern soll die Lebensqualität in deutschen Städten verbessern. Durch das Projekt verspricht man sich Erkenntnisse über Emissionsminderung, Elektromobilität und Effizienzsteigerung. Die Ergebnisse der Arbeit werden im Anschluss wissenschaftlich ausgewertet und können für Nachhaltigkeitsprojekte in München und anderen Ballungszentren genutzt werden.

Mithilfe der Münchner AMD

Im Rahmen der Initiative gestalten Studierende der Münchner Akademie Mode & Design (AMD) drei Container, die als Mini-Paketlieferplätze an verschiedenen Münchner Standorten dienen sollen. Nach der Befüllung am frühen Morgen werden sie von UPS-Mitarbeitern als Ausgangsbasis genutzt. Von dort können sie die Pakete mit elektrisch unterstützten „Cargo Cruisern“, Sackkarren und Lastenrädern zustellen.

Peter Bloesl, Stadtlieferungsprojektleiter UPS München, begrüßt die Mitwirkung der Studierenden: „Wie möchten, dass unsere Container sowohl schön aussehen als auch in unsere einzigartig schöne Landeshauptstadt passen. Die Münchener Akademie für Mode & Design unterstützt uns in diesem Ziel.“ Gerade im Hinblick auf die unterschiedlichen Standorte der Container sollten die Entwürfe den Charakter der jeweiligen Stadtteile widerspiegeln.

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