Frachtbörsen 100 Tage mobile Frachtvergabe per App

Nachdem Timocom zur IAA 2014 den mobilen Zugang per App zu seinen Frachtvergabe-Plattformen vorgestellt hatte, zieht der Dienstleister für die Transportbranche eine erste Bilanz.

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Der Zwei-Mann-Betrieb Spezialtransporte Werner Rinklef findet seine Frachtaufträge jetzt auch via Mobilzugang.
Der Zwei-Mann-Betrieb Spezialtransporte Werner Rinklef findet seine Frachtaufträge jetzt auch via Mobilzugang.
(Bild: Timocom)

Sprecher Marcel Frings erkennt nach 100 Tagen Nutzung der Vergabeplattformen seines Unternehmens via Tablet oder Smartphone eine positive Entwicklung: „Die kostenlose Transportbarometer-App entlastet spürbar Transportprofis den Berufsalltag. Wenn unsere Kunden von unterwegs Rückfrachten oder Lagermöglichkeiten suchen, Lkw orten oder Transportdienstleister finden müssen, loggen sie sich einfach über die App via Tablet oder Smartphone ein.“ Der Erfolg spiegele sich auch in den aktuellen Nutzerzahlen wider. „Wir haben bereits in den ersten Wochen über 1500 Nutzer in Deutschland für den Zugang freischalten können. In allen anderen Timocom-Ländern ist die Tendenz ebenfalls steigend. Interessanterweise sind in Ungarn und Slowenien besonders viele ,Mobile‘-Fans vertreten“, so Frings.

Vorteile gerade für Kleinstunternehmen

Ein „Mobile“-Nutzer der ersten Stunde ist Spezialtransporte Werner Rinklef aus Wilnsdorf, ein seit über 28 Jahren existierendes Zwei-Mann-Unternehmen. Werner Rinklef ist davon überzeugt, dass der Zugang gerade Kleinstunternehmen echte Vorteile bringt: „Da meine Frau und ich immer viel mit dem Lkw unterwegs sind, erledigen wir unsere Arbeit auch außerhalb des Büros, zum Beispiel finden wir dank der App auf unserem Tablet Frachten. Neulich waren wir noch auf der Autobahn und haben einen Frachtauftrag angenommen, bei dem wir einen übergroßen und leeren Altsäurebehälter transportieren konnten. Den hatte meine Frau als Beifahrerin gefunden, während ich noch Teile für den alten Auftrag transportieren musste. Ich finde es gut, dass die Anwendung auf dem Tablet genauso funktioniert wie am Rechner. Jetzt hat man theoretisch auch abends neben dem Kochen oder Fernsehgucken die Möglichkeit, Aufträge für den nächsten Tag über die Frachtenbörse klar zu machen.“

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