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KEP-Dienste 1000 UPS-Paket-Shops unter Vertrag

Wenn der US-amerikanische KEP-Dienstleister UPS am 1. Oktober 2013 in den deutschen Paket-Shop-Markt einsteigt, kann er Stand Ende September auf 1000 Paket-Shops zurückgreifen – bis Ende des Jahres sollen über 2000 Shops öffnen.

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(Bild: UPS)

Die UPS-Paket-Shops werden Empfängern von UPS-Sendungen eine bequeme Alternative zur Lieferung nach Hause sowie Abgabestellen für Retouren bieten. Durch die Einführung der Paket-Shops kann UPS sein Dienstleistungsangebot in Deutschland erweitern. Der Startschuss für die ersten UPS-Paket-Shops fällt am 1. Oktober 2013. Dann können Versandhändler ihren Kunden die UPS-Paket-Shops als Alternative zur Lieferung an die Haustür anbieten. Bestellungen können direkt an einen vom Kunden ausgewählten UPS-Paket-Shop geliefert werden. Bei den Shops handelt es sich um ausgewählte Kioske, Tankstellen oder auch kleine Lebensmittelläden. Des Weiteren können Retouren sowie frankierte Pakete, die mit UPS versendet werden sollen, in den UPS-Paket-Shops abgegeben werden.

Mittelfristig sind 4500 Paket-Shops in Planung

In der Regel haben die neuen Paket-Shops bis mindestens 18 Uhr geöffnet, sodass eine Abholung durch den Empfänger oft noch am selben Tag erfolgen kann. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Nachhaltigkeit dieses Paket-Shop-Modells, welches nach Angaben des KEP-Dienstes zur Verbesserung der CO2-Bilanz bei der Zustellung beiträgt.

UPS hat mit der Suche nach geeigneten Partnershops im Mai begonnen und plant bis Ende 2013 mehr als 2000 Paket-Shops in Deutschland zu eröffnen; mittelfristig sollen es sogar 4500 Shops werden. Shop-Betreiber, die spezielle Kriterien wie lange Öffnungszeiten und ausreichenden Lagerraum erfüllen, können sich hier bewerben. Außerdem werden sie mit der notwendigen Technik von UPS ausgestattet, damit die Effizienz, die Sendungsverfolgung und der Kundenservice sichergestellt sind. Neben einer Pauschale pro Paket profitieren die Shop-Betreiber von einer größeren Laufkundschaft, wie es heißt.

Alternative zur Nach-Hause-Lieferung nimmt auch Retouren an

„Wir sind mit der Einführung unserer Paket-Shops gut im Plan“, so Thomas Schlichting, Manager Externe Kommunikation bei UPS Deutschland. „Durch die Einführung der UPS-Paket-Shops können wir unser Dienstleistungsangebot erweitern, Empfängern eine bequeme Alternative zur Lieferung nach Hause bieten und gleichzeitig Retouren annehmen. Dabei richten wir uns nach den Bedürfnissen der Versandhändler und deren Kunden und stärken unsere Position im wachsenden B2C-Segment.“

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