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Logistik-Awards 13. Staplercup erlebt viel Spaß und Spannung

Beim 13. Staplercup auf dem Aschaffenburger Schlossplatz holt Italien die International Championship und ein alter Bekannter kehrt zurück ganz oben aufs Treppchen.

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Am zweiten Wettkampftag war es für die 19 internationalen Teams aus aller Welt endlich auch so weit: Die International Championship startete mit den Läufen der Vorrunde.
Am zweiten Wettkampftag war es für die 19 internationalen Teams aus aller Welt endlich auch so weit: Die International Championship startete mit den Läufen der Vorrunde.
(Bild: Klaus Voit)

Angefangen hat alles an einem Samstag in einer Hannoveraner Messehalle auf der Cemat im Oktober 2005 – heute ist der Staplercup längst eine feste Größe im Leben ambitionierter Staplerfahrerinnen und Staplerfahrer, die sich auf Geräten der Aschaffenburger Marke Linde Material Handling im Beherrschen der Paradedisziplin der Fördertechnik, den Gabelstaplern, gegenseitig messen wollen.

Die Besten der Besten fahren

Beim 13. Staplercup traten denn auch die 63 besten Fahrer und eine Fahrerin aus einem Feld von über 2000 Teilnehmern beim Finale der Deutschen Meisterschaften im Staplerfahren gegeneinander an. Parallel wurde die Deutsche Meisterschaft der Staplerfahrerinnen ausgetragen, bei der die besten zwölf Frauen aus 25 Regionalmeisterschaften an den Start gingen. 15 Teams, zusammengesetzt aus jeweils einem Logistiker und drei Staplerfahrern, kämpften auf dem Aschaffenburger Schlossplatz um den Titel „Bestes Firmen-Team“, der zum zehnten Mal ausgefahren wurde. Und dann gab es da noch die 11. International Championship mit Mannschaften aus 19 Nationen.

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Um Bestzeiten ging es natürlich hauptsächlich in Aschaffenburg, in denen mit dem Stapler knifflige Aufgaben bewältigt werden mussten. Erschwerend kam aber hinzu, dass das alles unter Beachtung der relevanten Sicherheitsvorschriften absolviert werden musste – sonst gab es Punkteabzug. Die Firmen-Team-Meisterschaft ging am Ende, nach fein abgestimmter Zusammenarbeit zwischen dem „Logistiker“ und den drei Fahrern auf verschiedenen Staplermodellen, an Natalie Gaus, Gabriele Schulz, Thomas Herrmann und Logistikleiter Björn Kreutzer von Lorenz Snack World.

Italien holt den Pott

Bei der International Championship, bei der die Teams aus den jeweils drei besten Staplerfahrern des Landes bestehen, hatte Titelverteidiger Deutschland diesmal das Nachsehen und zog nicht einmal ins Finale ein. Hier standen sich, jeweils zum ersten Mal, Ungarn, Bulgarien und Italien gegenüber. Die letzte Runde entschieden Massimo Sinuello, Gabriele Battaglia und Renzo Coran souverän und fehlerfrei für sich.

Als Turnierdirektor Volker Seitz den dritten Wettbewerbstag zur Deutschen Meisterschaft der Staplerfahrerinnen und der Staplerfahrer eröffnete, strahlte endlich die Sonne vom Himmel. Titelverteidigerin Steffi Schuster aus Faulbach fuhr trotz eines holprigen Starts am Ende ruhig und gleichmäßig ihren wohlverdienten Sieg ein.

Ein alter Bekannter ganz oben

Drei Vorrunden, ein Viertel-, ein Halbfinale und die Runde der letzten drei Männer standen schließlich auf dem Programm. Jörg Klößinger, Führender der Bestenliste aller deutschen Staplerfahrer der letzten drei Jahre, ging im Einzelwettbewerb bedachter zu Werk als am Freitag, als er mit seinem Team überraschend vorzeitig bei der International Championship ausgeschieden war.

Nach dem Titelgewinn 2011 und sechs weiteren Finalteilnahmen erklomm Klößinger endlich wieder das begehrte oberste Treppchen. „Endlich! Das war mein Traum! Die Konkurrenz war so hart, ich kann‘s noch gar nicht glauben!“, so sein Siegerkommentar.

Weitere Informationen:

http://staplercup.com/

http://www.linde-mh.de/de/index.html

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