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Ersatzteillogistik 14 Mio.-Euro- Logistik-Invest im Donautal

| Redakteur: Robert Weber

Der Nutzfahrzeug Ersatzteilhändler Winkler erweitert im Ulmer Donautal sein Zentrallager. Das neue Hochregallager wird die Winkler-Tochterfirma Rifag Logistics nutzen.

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Noch eine Animation: das neue Rifa-Logistikzentrum im Gewerbegebiet Donautal bei Ulm. (Bild: Hullak Rannow Architekten)
Noch eine Animation: das neue Rifa-Logistikzentrum im Gewerbegebiet Donautal bei Ulm. (Bild: Hullak Rannow Architekten)

Insgesamt 17.000 m² stehen zur Verfügung. Zusätzlich stehen rund 10.000 m² als Logistikhof zur Verfügung. Bis Ende 2012 wird auf dem Winkler Areal ein modernes Hochregallager entstehen, das die acht bereits bestehenden Gebäude ergänzt. Das Bauvorhaben hat ein Bauvolumen von insgesamt 14 Mio. Euro. Im Nutzfahrzeugteilehandel ist eine optimale Lieferfähigkeit Grundvoraussetzung für den Erfolg.

Die Winkler Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Stuttgart sichert diese durch die großzügige Lagerhaltung in zwei der größten europäischen Zentrallager für Nutzfahrzeugersatzteile in Ulm und Kassel. „Der Standort Ulm ist für uns Dreh- und Angelpunkt unserer Lieferkette. Die Erweiterung des Zentrallagers stellt somit eines der wichtigsten und nachhaltigsten Projekte dar, das unser Wachstum weiter voranbringen wird“, so Rüdiger Hahn, Geschäftsführer der winkler Unternehmensgruppe.

Ökologisches Zentrallager

Hahn erklärt weiter: „Wachsen wird auch die Zahl der Beschäftigten am Standort Ulm. Sie wird sich von aktuell 173 auf 250 mittelfristig erhöhen.“ Durch den Ausbau des seit 1987 bestehenden Zentrallagers gewinnt das Unternehmen über 60 % zusätzliche Lagerfläche und fördert die Optimierung seiner internen Abläufe. Die Fertigstellung ist für Ende 2012 geplant.

Der Neubau zeichnet sich durch eine hocheffiziente Bauweise auf Basis von Fertigteilen aus, zudem wurden ökologische Aspekte in besonderem Maße berücksichtigt, heißt es in einer Pressemitteilung. Ein Fernwärmeanschluss und eine energiesparende Fußbodenheizung sorgen für eine nachhaltige Wärmeversorgung – in Kombination mit geothermischer Energie, die mittels einer Grundwasser-Erdwärmepumpe gewonnen wird. Zum ökologischen Gebäudekonzept gehören zudem eine Dachbegrünung sowie ein Regenwasser-Management mit einer optimierten Regenwasserversickerung auf dem Grundstück.

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