Hinterlandverkehr

16-Mio.-Euro-Terminal für Polen

28.09.2011 | Redakteur: Robert Weber

Voll bei der Arbeit: Am neuen Terminal wurde bereits kurz nach der Eröffnung schon gelagert, umgepackt und versandt. Bild: HHLA
Voll bei der Arbeit: Am neuen Terminal wurde bereits kurz nach der Eröffnung schon gelagert, umgepackt und versandt. Bild: HHLA

Die Hamburger Hafen und Logistik AG und das Bahnunternehmen Polzug haben am Dienstag ein neues Hinterlandterminal in Posen gefeiert. Auch gemischte Shuttlezüge werden von dem Projekt profitieren.

Denn bis dato wurden die Züge zwischen Hamburg und Posen nach den Bestimmungsorten der Ladung zusammengestellt. Das gehört mit dem neuen Terminal der Vergangenheit an. Die Container auf den Zügen werden zukünftig am Terminal sortiert und nach Zielort verteilt. Das Umgeschlagen werden vor allem Elektroartikel aus Asien, die in Hamburg ankommen und weiter in Polen verteilt werden müssen.

15 Mio. Euro Investment

Insgesamt investierte HHLA Intermodal Polska, ein Tochterunternehmen der HHLA, rund 15 Mio. Euro in den neuen Hub. Der Bahnoperateur Polzug, der den Terminal betreibt, hat sich mit 1 Mio. Euro beteiligt. Polzug betreibt in Polen bereits ein dichtes Terminalnetzwerk mit Standorten unter anderem in Kattowitz, Breslau und Warschau.

Posen als zentraler Punkt im Netzwerk

Aber auch der Weg aus Posen nach Hamburg ist für viele Unternehmen attraktiv. Automobildauer, Textilunternehmen und Maschinenbauer haben sich in der polnischen Stadt angesiedelt und wollen das Terminal und die Anbindung an den Hamburger Hafen nutzen. HHLA-Vorstand Sebastian Jürgens sprach von Posen als einem zentralen Punkt im europäischen Netz, berichtet die Tageszeitung „Die Welt“.

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