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Intralogistik-Events 1st Hamburg Intralogistics Summit – ein Ausblick bis in das Jahr 2050

Wer kennt sie nicht, die Ameise – bis heute vielleicht die bekannteste „Arbeitsmaschine“ von Jungheinrich. 60 Jahren nach deren Markteinführung bieten die Hamburger die komplette Palette an Flurförderzeugen, vom Handgabelhubwagen bis zum fahrerlosen Transportsystem, dem Auto Pallet Mover.

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Jungheinrich-Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Frey: „Wir haben uns einmal mehr vor Augen geführt, dass sich in den Produktentwicklungen und Dienstleistungskonzepten der Intralogistik aktuelle und zukünftige Trends in Logistik und Gesellschaft bereits heute widerspiegeln.“
Jungheinrich-Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Frey: „Wir haben uns einmal mehr vor Augen geführt, dass sich in den Produktentwicklungen und Dienstleistungskonzepten der Intralogistik aktuelle und zukünftige Trends in Logistik und Gesellschaft bereits heute widerspiegeln.“
(Bild: Maienschein)

Beim 1st Hamburg Intralogistics Summit anlässlich des 60jährigen Firmenjubiläums der Hamburger Jungheinrich AG gaben unter dem Veranstaltungsmotto „The Future in Stock“ gleich zwei Protagonisten aus Forschung und Lehre ihre Aussicht auf die Zeit Mitte dieses Jahrhunderts Preis. Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, ehemaliger Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, brachte den rund 400 Gästen Megatrends näher und welche Themen die Menschen künftig bewegen werden. Die Themenfelder Energie, Gesundheit, Mobilität, Kommunikation, Umwelt und Sicherheit bestimmten hauptsächlich seinen in gewohnter Weise kurzweilig gestalteten Vortrag. Ein Paradigmenwechsel sei notwendig: vom maximalen Gewinn aus minimalem Kapital müsse man hinkommen zur maximalen Wertschöpfung aus minimalen Ressourcen.

Erste Szenario-Studie, die 40 Jahre vorausdenkt

Die Szenariostudie „Logistik 2050“ der Deutschen Post DHL war zentraler Punkt von Dr. Jan Dietrich Müller, Senior Vice President Communications Strategy and Stakeholder Relations beim Bonner Weltunternehmen. „Delivering Tomorrow“, ein 180-Seiten-Report, ist die erste Szenariostudie zur Logistik, die 40 Jahre vorausdenkt. Die vorgestellten fünf Szenarien basieren auf 14 Treiberfaktoren, die internationale Experten verschiedenster Disziplinen erarbeitet haben. Prominente deutsche Studienteilnehmer sind etwa Prof. Michael ten Hompel, Geschäftsführer des Fraunhofer-IML in Dortmund oder auch der ehemalige Umweltminister Prof. Klaus Töpfer.

„Intralogistics – More Trendy than Expected“ hatte Jungheinrich-Technik-Vorstand Dr. Klaus-Dieter Rosenbach seinen Vortrag überschrieben und den Einfluss von Megatrends auf die Intralogistik heruntergebrochen. Dem Klimaschutz und der Ressourcenknappheit begegnet die Branche und natürlich auch Jungheinrich zunehmend mit energieeffizienten Elektroantrieben. Gleichzeitig fördere der demografische Wandel die Ergonomie der Geräte, die zunehmende Individualisierung, Stichwort „Losgröße 1“, bringe neue Logistikkonzepte auf den Plan. Aber auch der steigende Wohlstand und die teurer werdende menschliche Arbeit seien Treiber von Ergonomie und Automatisierung. Letztendlich seien die sich rasend schnell entwickelnden „Emerging Markets“ dafür verantwortlich, dass sich immer differenziertere logistische Infrastrukturen entwickelten, die Raum für moderne Logistiksysteme wie die von Jungheinrich böten.

Intralogistik nimmt schon heute Zukunftstrends auf

Einen Ausflug in die Service-Logistik der Hamburger, den Blick hinter die Kulissen also, unternahm Dirk Schulz, Leiter Zentraler Kundendienst bei Europas Nr. 2 im Staplermarkt. Der Jungheinrich-Vorstandsvorsitzende Hans-Georg Frey resümiert schließlich: „Wir haben uns einmal mehr vor Augen geführt, dass sich in den Produktentwicklungen und Dienstleistungskonzepten der Intralogistik aktuelle und zukünftige Trends in Logistik und Gesellschaft bereits heute widerspiegeln.“

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