Staplercup 2017

2000 Staplerfahrer wollen „auf den Bock“

| Redakteur: Bernd Maienschein

Es wird schon ganz genau hingeschaut, wenn die Anwärter aufs Staplercupfinale bei bundesweit 25 Vorausscheidungen ihr Geschick unter Beweis stellen wollen.
Es wird schon ganz genau hingeschaut, wenn die Anwärter aufs Staplercupfinale bei bundesweit 25 Vorausscheidungen ihr Geschick unter Beweis stellen wollen. (Bild: Linde-MH)

„Auf den Bock“ – das ist die etwas despektierliche Umschreibung des Fahrersitzplatzes von Lkw- und Gabelstaplerfahrern – wollen rund 2000 Gabelstaplerfahrerinnen und -fahrer bei 25 Regionalmeisterschaften in ganz Deutschland. Die Vorausscheidungen zum 13. Staplercup beginnen am 13. Mai 2017, die finalen Entscheidungen zum Deutschen Meister, zur Deutschen Meisterin, zum International Champion und zum Logistic Champion fallen vom 14. bis zum 16. September – traditionell auf dem Aschaffenburger Schlossplatz.

Es geht um Präzisionsarbeit mit tonnenschweren Maschinen, es geht um Geschwindigkeit, um Fingerspitzengefühl und auch darum, nie den Überblick und die Sicherheit aus dem Auge zu verlieren. Der Staplercup ist eine Herausforderung für echte Männer – und längst auch für echte Frauen. Voraussetzung für die Startberechtigung ist ein Staplerführerschein.

Sicherheit geht über alles

Auf ausgeklügelten Parcours, die in Aufgabenstellung und -aufbau aus ihrem Arbeitsalltag abgeleitet sind, müssen die Fahrerinnen und Fahrer ihre Fähigkeiten an unterschiedlichen Arbeitsmaschinen beweisen. Zum Einsatz kommen dabei Schubmaststapler, Hubmaststapler, mit oder ohne Dreharm, Kommissionierer und Hubwagen. Dann wird befüllt, sortiert, balanciert und natürlich präzise gestapelt. So wird die gesamte Bandbreite an Aufgaben in Logistikbetrieben abgebildet.

Höchste Ansprüche werden aber vor allem an die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften gestellt. „Bei aller Begeisterung für den spannenden Wettbewerb steht für uns die Sicherheitskompetenz der Teilnehmer und ihre Schulung in punkto Unfallvermeidung an erster Stelle. Je exakter sie ihre Geräte im Griff haben, desto größer ist ihr Beitrag zur Sicherheit in ihrem Unternehmen“, hebt Volker Seitz, Leiter Marketing DACH bei Ausrichter Linde Material Handling, das Anliegen der Veranstaltung hervor.

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