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Hafen Rotterdam 20.000 Betonblöcke schützen Maasvlakte 2

Die ersten 40 m des neuen Blockdamms, der die Maasvlakte 2 (Hafen Rotterdam) vor Angriffen der Nordseewellen schützen soll, ist aus dem Wasser gekommen. Kürzlich begann der Spezialkran „Blockbuster“ mit dem Bau dieses Wellenbrechers, der 50 m vor der Küste im Meer entsteht. Anfang 2012 soll der Blockdamm fertig sein — dann liegen 20.000 Betonblöcke des alten Blockdamms der Maasvlakte an ihrem neuen Platz.

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Der Spezialkran „Blockbuster“ des Puma-Konsortiums beim Bau des Wellenbrechers 50 m vor der Küste der Maasvlakte 2. Bild: Hafen Rotterdam
Der Spezialkran „Blockbuster“ des Puma-Konsortiums beim Bau des Wellenbrechers 50 m vor der Küste der Maasvlakte 2. Bild: Hafen Rotterdam
( Archiv: Vogel Business Media )

Auch die Bauarbeiten für die Kaimauer verlaufen nach Mitteilung des Port of Rotterdam planmäßig. Der Seekai und der Barge-/Feederkai von RWG (Rotterdam World Gateway) werden dieses Jahr fertiggestellt. Inzwischen sind auch die Arbeiten an den Kais für das neue Terminal von APM Terminals in vollem Gange, wie es heißt.

Kais für erste Containerterminals werden in Angriff genommen

Der Schwerpunkt der Arbeiten an der Maasvlakte 2 liegt jetzt auf dem Bau der festen Küstenschutzanlage, der Realisierung der Kais für die ersten Containerterminals und den Vorbereitungen für die Schaffung von Infrastruktur wie Straßen, Gleise, Kabel und Leitungen. Für die feste Küstenschutzanlage hat Puma, das aus den Firmen Boskalis und Van Oord bestehende Konsortium „Projectorganisatie Uitbreiding Maasvlakte“, in Zusammenarbeit mit der Hafengesellschaft Rotterdam einen innovativen Entwurf erstellt, der eine Steindüne und einen Blockdamm umfasst.

Der Kern der Steindüne besteht aus Sand, der auf der Außenseite mit einer dicken Schicht faustgroßer Bruchsteine, so genannter „Cobbles“ oder Pflastersteinen, abgedeckt wird. Die Steindüne erhält eine Höhe von NAP (Amsterdamer Pegel) +14 m.

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